Pfingstmusikschau lockt Tausende Gäste



Sassenberg (dor) - Bereits zum 45. Mal hatten die Sassenberger Landsknechte am Wochenende zur Pfingstmusikschau geladen. Eine Einladung die – sowohl auf Musiker- als auch auf Besucherseite – gern angenommen wurde. Bei schönstem Wetter tummelten sich Alt und Jung auf dem Festgelände im Brook.

Der Festumzug der Musikvereine durch die Stadt war auch diesmal wieder der Höhepunkt der Pfingstmusikschau.

 „Ich bin stolz auf die Sassenberger Landsknechte, stolz auf das, was der Fanfarenzug bisher geleistet hat.“ Mit diesen Worten sprach der Ehrenvorsitzende der „Landsknechte“, Bernhard Schuckenberg, allen Aktiven und Förderern der Pfingstmusikschau seine Anerkennung aus. In der Tat ist es schon eine ganz besondere Leistung, ein derartiges Fest wie die Pfingstmusikschau alljährlich zu stemmen und alle Beteiligten zufrieden zu stellen. Doch ist das für die „Landsknechte“ kein Problem, schließlich beherrschen sie die Gastgeberrolle mittlerweile perfekt. Für jeden Geschmack wurde etwas geboten. Das galt nicht nur für die Musik, deren Bogen von Oldies und Evergreens, bis hin zu Klassik, Rock und Pop reichte. Während die Eltern es sich unter dem großen Fallschirm oder in der eigens eingerichteten Eltern-Lounge gemütlich machten, hatten die Kinder auf dem Spieleparcours ihren Spaß. Auf dem Platz selbst gab sich eine Musikgruppe nach der anderen den Taktstock in die Hand. Große Anziehungskraft übte am Sonntag auch der Umzug durch die Stadt aus. Hier erfreuten sich die Zuschauer neben der Musik an dem prächtigen Farbenbild, das die einzelnen Fanfaren- und Spielmannszüge boten. 23 Musikgruppen hatten sich zur Pfingstmusikschau eingefunden. Sie alle genossen die Gastfreundschaft, die Kontakte und das abwechslungsreiche Programm. Ein besonderer Gruß des Ersten Vorsitzenden der „Landsknechte“, Ralf Baker, ging an die Drumband Westenschede, die bereits zum 23. Mal mit von der Partie war. Baker dankte in seiner Begrüßungsansprache nicht nur allen Mitgliedern und Eltern für die Unterstützung, sondern auch der Sassenberger Geschäftswelt, dank deren Spendierfreude eine Tombola mit 600 Preisen auf die Beine gestellt werden konnte. Bakers Dank galt ferner dem Schützenverein, der dem Fanfarenzug einmal mehr das Gelände zur Verfügung gestellt hat. Der Stellvertretende Bürgermeister Martin Arenhövel hob die hervorragende Jugendarbeit des Fanfarenzugs hervor, und Schützenpräsident Franz-Josef Ostlinning zeigte sich überzeugt, dass viele Sassenberger auf die Frage, wo man an Pfingsten am liebsten feiere, eine spontane Antwort parat hätten: „Bei der Pfingstmusikschau, ist doch klar“. Und dem gibt es nichts hinzuzufügen.

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