Rote Beete: Mit 3,45 Kilogramm zum Siege



Sassenberg (sau) - Wer zieht die dickste Rote Beete? So lautete der Titel des Wettbewerbs, den die Blumen- und Gartenfreunde ausgeschrieben hatten. Exemplare, die  an einen mittelgroßen Kürbis erinnerten und nicht in ein Glas passen würden, konnten in der Schützenhalle bewundert werden.

Am Freitag wurden nämlich beim Erntedankfest des Vereins die Gewinner verkündet. Kleine radioaktive Stäbchen für Genmutation im Boden, tägliche Gebete oder einfach nur der beste Dünger und viel Liebe? Fest steht nur, dass auf gar keinen Fall geschummelt werden kann, denn das Gemüse geerntet und noch vor Ort sofort durch eine aus zwei Personen bestehenden Kommission gewogen.

Bevor es aber an die Preisverleihung ging, wurden in gemütlicher Atmosphäre frischer Federweißer sowie Zwiebelkuchen und Gemüsequiche verspeist. Die in der Schützenhalle aufgereihten Rote Beete zogen die Aufmerksamkeit aber dennoch immer wieder auf sich. Niemand der Gewinner konnte genau sagen, wie man denn nun an so ein gigantisches Gemüse kommt. „Das wichtigste ist, täglich zu gießen“, sagte Gustav Schulze Wienker aus Füchtorf.

Siegerpaar wurden Bernhard und Anneliese Stratmann mit einer Rote Beete, die 3,45 Kilogramm schwer war. Als Auszeichnung gab es einen Reisegutschein im Wert von 50 Euro. Zweite wurden Hermann und Anneliese Lienkamp mit einem drei Kilogramm schweren Exemplar. Die Rote Beete von Heinrich und Maria Johannpötter brachte 2,8 Kilogramm auf die Waage. Den vierten Platz mit 1,8 Kilogramm belegten Jörg und Alexandra Kruse. Fünfter Sieger wurden Gustav und Barbara Schulze Wienker mit 1,6 Kilogramm. Der zweite Platz wurde mit einem Warengutschein über 40 Euro dotiert, während sich der Drittplatzierte über einen 30-Euro-Warengutschein freuen durfte. Platz Vier und Fünf bekamen jeweils eine Tüte mit XXL-Blumenzwiebeln.

„Das durchwachsene Wetter hat den Gemüsepflanzen gutgetan“, sagte Reinhard Fischer, Vorsitzender der Blumen- und Gartenfreunde, im Hinblick auf die erzielten Resultate. Außerdem mussten viele Gärtner in der kurzen aber heftigen Trockenperiode im Spätsommer gut gießen, um einer Austrocknung des Bodens zuvorzukommen. Nach der Siegerehrung ließen die Blumen- und Gartenfreunde den Abend mit Musik von den Beckumer Straßenmusikern ausklingen lassen.

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