Sassenberg: Der Weihnachtsmarkt kehrt zurück


Für viele Menschen gehört der Besuch des Weihnachtsmarktes ebenso zur Adventszeit wie Spekulatius, Gewürzkuchen oder ein Gläschen Glühwein.

Frauke Kuhlmann und Delia Felke vom Sozialen Dienst hatten für die Bewohner des St. Josef-Altenzentrums erneut einen kleinen, aber feinen Weihnachtsmarkt organisiert. Foto: D. Reimann

Sassenberg (dor) - Was aber tun, wenn die eigene Mobilität nicht mehr vorhanden ist? Nur noch von der Erinnerung zehren? Keine gute Idee, befand das Team des Sozialen Dienstes.

Vor drei Jahren setzten sie die Idee, für die Bewohner einen hauseigenen Weihnachtsmarkt anzubieten, erstmalig in die Tat um. Jetzt fand der kleine, schmucke Markt erneut statt. Mit verschiedenen Buden, mit vielen schönen Handarbeiten, mit Kinderpunsch, Bratwurst, Bratäpfeln, Reibeplätzchen und Möppkenbrot, berichtet Frauke Kuhlmann, die den Weihnachtsmarkt des Altenzentrums St. Josef mit ihrer Kollegin Delia Felke federführend organisiert hatte. Sie sprachen im Vorfeld Kunsthandwerker an, wie zum Beispiel Mechthild Staljan aus Freckenhorst, die schöne, selbstgefertigte Dekohäuschen aus Holz feilbot.

Kulinarische Köstlichkeiten

Eine Bude weiter saßen zwei Damen von der Arbeiterwohlfahrt (Awo), die Gewebtes und Gestricktes für kühle Wintertage anboten. Auch der Tierschutzverein Tierglück aus Münster war vor Ort. Heinz-Josef Ketteler verkaufte seinerseits weihnachtliche Dekoration zum Wohl der Tiere. Apropos Wohl. Um das der Bewohner hatte sich Frank Haren, Chefkoch des St. Josef-Altenzentrums, gekümmert. Jeden Tag –der Weihnachtsmarkt begann am Sonntag und endete am Donnerstag – wartete er mit einer anderen Köstlichkeit auf. Für die musikalische Untermalung des Marktes zeichnete an einem Tag eine Abordnung des Gebrasa-Blasorchesters verantwortlich. Einen Tag später gab sich der Akkordeonspieler Georg Steffen die Ehre und bot den Teilnehmern weihnachtliche Klänge, auch zum Mitsingen.

Kuhlmann und Felke freuten sich über die positive Resonanz seitens der Besucher. „Jeder Bewohner war mindestens einmal hier“, berichteten die beiden Organisatorinnen.

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