Sassenbergs neues Freibad wird barrierefrei



Das neue Freibad in Sassenberg wird barrierefrei. Nur so kann die Stadt weitere Fördergelder erhalten.

sollen ein Ticketautomat und ein Drehkreuz für den Einlass installiert werden. Außerdem soll das Bad barrierefrei werden.  Foto: D. Reimann

Sassenberg (bemi) - Die Stadt Sassenberg hat für den Freibad-Umbau eine Zusage für das Bundesförderprogramm „Sanierung kommunaler Einrichtungen in den Bereichen Sport, Jugend und Kultur“ erhalten. Genau genommen geht es um rund 1,1 Millionen Euro, die der Bund zum Umbau beisteuert.

Barrierefreiheit und Klimaschutz sind wichtige Voraussetzungen

Allerdings stellt der Bund auch Anforderungen. Wird der Bau gefördert, müssen bei der Umsetzung auch die Barrierefreiheit zum Bad und der Klimaschutz berücksichtigt werden. Deshalb hat die Stadt Sassenberg noch einmal Gespräche mit dem Planungsbüro Göttker und Schöfbeck sowie dem Fördergeber geführt, um über weitere sinnvolle Investitionen in die Technik sowie in die Außenanlage des Freibads zu beraten. 

Dabei sollen die Zugänge zum neuen Gebäude allesamt barrierefrei werden. „Das gilt vom Eingang bis an den Beckenrand“, sagte Ingenieur Markus Schöfbeck. Der Zugang zum Becken wird ebenfalls durch die Neuerrichtung eines barrierefreien Durchschreitebeckens ermöglicht. Somit ermögliche die neue Planung eine ungehinderte Nutzung des Freibads für alle Bürgerinnen und Bürger. 

Kassenautomat und Drehkreuz am Eingangsbereich

„Für die Planung des Außenbereichs konnten wir eine Arbeitsgemeinschaft mit dem Büro Morbach und Wermeyer aus Sassenberg eingehen. Die Planungen sind nun ebenfalls in das Gesamtkonzept eingeflossen“, berichtete Schöfbeck den Mitgliedern des Infrastrukturausschusses in dessen jüngster Sitzung. 

Am Eingang des Freibads sollen zudem ein Ticketautomat und ein Drehkreuz installiert werden, sodass Besucher nicht zwangsläufig beim Personal am Kassenhäuschen ihre Eintrittskarte kaufen müssen. Durch die Neuerungen steigen die Kosten für den Bau auf rund 2,47 Millionen Euro. Gefördert werden 45 Prozent vom Bund. 

Der Infrastrukturausschuss beschloss die Durchführung des Umbaus, der nach der Badesaison 2022 beginnen soll. „Die nächsten Schritten werden vor allem erste Absprachen mit der Bauaufsicht sein“, sagte Schöfbeck.

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