Schönes und Erlesenes bei Gartenfestival auf Harkotten


Füchtorf (dor) - Nach zwei Jahren Corona-Pause öffnete das Gartenfestival auf der Doppelschlossanlage Harkotten endlich wieder seine Tore. 

Die Doppelschlossanlage Harkotten war am Wochenende wieder Anziehungspunkt für Besucher aus nah und fern. Dort fand das beliebte Gartenfestival zum 16. Mal statt. Foto: D. Reimann

Die Besucher kamen in Strömen, erfreuten sich wie eh und je an erlesenen Produkten rund um Heim und Garten, an Nützlichem und Dekorativem. „Nichts Alltägliches, Einzelstücke für Individualisten, tolle Ideen und ein großes Angebot“, so fasste Ines Gehrke ihren Eindruck vom Gartenfestival zusammen. Die aus dem niedersächsischen Walsrode stammende Besucherin war zum ersten Mal zu Gast bei der Veranstaltung. Sie lobte insbesondere das schöne Ambiente, die Gartenanlage und die tolle Kulisse mit dem Herrenhaus im Hintergrund. 

Bummel genossen

Diese Vorzüge führten auch zwei Pärchen aus Sassenberg und Ahlen nach Füchtorf. Die vier Rentner, die zu den regelmäßigen Besuchern zählen, genossen ihren Bummel nach der langen coronabedingten Entbehrungszeit ebenfalls wieder sehr. Nichtsdestotrotz fanden sie es schade, dass sie eine Maske tragen mussten. 

Guter Besuch, lange Verweildauer

Die Maskenpflicht betrübte auch Jan Siemsglüss zunächst noch ein wenig, schnell jedoch überwog die Freude, dass das Festival überhaupt stattfinden konnte. Der Veranstalter musste angesichts der unsicheren Corona-Lage in diesem Jahr auf einige Aussteller verzichten. Statt wie sonst rund 100 waren am Wochenende 80 auf der Anlage. Das störte die Besucher hingegen nicht. Diese kamen laut Myriam Freifrau von Korff zu Hauf. „Der Parkplatz war voll und das Gartenfestival gut besucht“, freute sich die Gastgeberin. Wie die Freifrau sagte, hätten die Gäste auch mehr Zeit auf der Anlage verbracht als üblich. Waren es in der Vergangenheit eineinhalb bis zwei Stunden Verweildauer, habe sich die Zeit auf drei Stunden gesteigert. „Die Leute wollen einfach raus“, so Freifrau von Korff. 

Familiäres Ambiente

Ihren Ausflug versüßten sich die Gäste gern zusätzlich mit einer Einkehr im Wappensaal, um hier Kaffee und Kuchen zu genießen. An anderer Stelle spielte sogar die Musik auf. Gitarrist, Komponist und Sänger Tomasz Gaworek wusste mit seinen von Jazz und Folk geprägten Eigenkompositionen zu gefallen und trug zur entspannten Atmosphäre bei. Die Gemütlichkeit, das nahezu familiäre Ambiente gefällt auch Dirk Riedel von der Firma Landgenuss immer wieder aufs Neue. „Die Leute genießen es, wieder was zu erleben, so der Aussteller, der die Besucher mit flotten Sprüchen zum Probieren der zahlreichen Frucht-Balsamicos an seinem Stand einlud. 

Stauden, Accessoires und Schmuck

An anderer Stelle stellte Christoph Düsterhues, Steinmetz- und Steinbildhauermeister vom gleichnamigen Natursteinbetrieb in Telgte, sein Handwerk vor. Darüber hinaus konnten sich die Besucher unzähliger blühender Herbststauden, exklusiver Gartenaccessoires aus Ton, Beton, Kunststoff, Glas und Metall erfreuen. Nicht zu vergessen die diversen Schmuckstände, die gerade bei den Damen einige Begehrlichkeiten weckten.

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