Sonne, Strand und neue Köche für die Sassenberger


64 Sassenberger Jugendliche im Alter von 13 bis 17 Jahren mit ihren neun Begleitpersonen sind in Spanien unterwegs gewesen.

Imposanter Anblick: Die Jugendlichen schauten sich in Barcelona die Kathedrale Sagrada Familia an.

Sassenberg (gl) - Platja d’ Aro an der Costa Brava war das Ziel der Jugendfreizeit der Stadt Sassenberg. Zwei Wochen Sonne, Strand und Meer liegen hinter den Teilnehmenden. Eine Bilanz.

Wenn am ersten Tag der Sommerferien ein Doppeldecker-Reisebus mit Überlänge auf dem Schulhof der Sekundarschule eintrifft, ist das ein sicheres Zeichen dafür, dass sich die Jugendfreizeit der Stadt Sassenberg auf den Weg gen Süden macht. Unter der Leitung von Stadtjugendpfleger Dirk Ackermann reisten 64 Jugendliche im Alter von 13 bis 17 Jahren mit ihren neun Begleitpersonen nach Spanien. Nach 18-stündiger Busreise wurde das Ziel erreicht. Die Zelte standen 200 Meter vom Meer entfernt und in unmittelbarer Nähe zur attraktiven Innenstadt Platja d’Aro’s.

Das Campleben mit 73 Teilnehmern hatte viel zu bieten für die jungen Heranwachsenden. Auf dem Programm standen Wanderungen, MTB-Touren, Schnorcheln, Bananenboot fahren, Wasserpark oder einfach nur Chillen im Camp oder am Strand. Höhepunkt war der Tagesausflug nach Barcelona. Dort stand zunächst die Besichtigung der Basilika Sagrada Família auf dem Plan.

Camp Nou besichtigt

Im Anschluss machte sich eine Gruppe auf den Weg zum Camp Nou, dem Fußballstadion in der katalanischen Millionenstadt. Ein Besuch in den Markthallen des Mercat de Sant Josep, oder einfach La Boqueria genannt, an der Straße La Rambla war ein Muss. Die Markthallen haben eine Fläche von 2583 Quadratmetern und sind ganz aus Glas und Stahl konstruiert.

Pia und Eddy Kollenberg, Dirk Scheurer (Kinder- und Jugendwerk Telgte), Annika Kattenbaum (VfL Handballabteilung), Dirk Ackermann, Florian Schembecker (Stadt Sassenberg), Aleksandra Dick (ab 01.08. Stadt Sassenberg), Lilith Spitzer und Diana Karpov (beide Stadt Sassenberg)Dort ließ sich vor allem das Küchenteam inspirieren. In diesem Jahr war erstmals das Ehepaar Pia und Eddy Kollenberg aus Warendorf für die Verpflegung der Gruppe zuständig. Mit viel Hingabe und Leidenschaft ist ihnen dies auch voll und ganz gelungen, wie es in einer Mitteilung heißt. Die Kollenbergs waren immer bestens vorbereitet; auch außerhalb des Küchenzelts. Bei Eddy’s Karaoke-Auftritt „Dankeschön, 40 Jahre die Flippers“ brannte die katalanische Erde.

Engagiertes Küchenpaar

„Ein so engagiertes und liebevolles Küchen-Ehepaar ist ein absoluter Sechser im Lotto, ein echter Gewinn für die Stadt Sassenberg und nicht zuletzt für die teilnehmenden Jugendlichen. Solche Leute musst du erstmal finden. Ein Dank gilt an dieser Stelle der Firma Stockmeyer in Füchtorf und der Firma Strotdresch in Warendorf, die Pia und Eddy im Rahmen des Sonderurlaubgesetzes für diese Maßnahme freigestellt haben“, resümiert Dirk Ackermann.

Pia Kollenberg kümmerte sich um das Essen für die Jugendlichen und war genau wie ihr Ehemann Eddy Kollenberg erstmals dabei.„Eine richtig gute Zeit liegt hinter uns. Und diese Zeit war so wichtig für die Jugendlichen. Ferienfreizeiten sind immer eine besondere Zeit. Ich persönlich finde, es gibt nichts Besseres als mit Erwachsenen in den Urlaub zu fahren, die weder Eltern noch Lehrer sind. Freizeiten sind eine wichtige Sozialisationsinstanz“, findet der Stadtjugendpfleger. Die Erinnerungen blieben oft ein Leben lang erhalten. Nach 15 Jahren Südeuropa bekomme Ackermann noch sehr oft Rückmeldungen von ehemaligen Teilnehmenden: „Ach ja, damals auf Korsika oder auf Sardinien, das war schon eine echt coole Zeit“, heiße es dann.

Ziel im nächsten Jahr ist das Camp Le Marze in Castiglione della Pescaia in der italienischen Toskana. In der Zeit vom 22. Juni bis 4. Juli 2023 heißt es dann wieder: Ab in den Süden, der Sonne hinterher. Die Fahrt wird 530 Euro kosten. Anmelden können sich nur Jugendliche aus Füchtorf, Sassenberg oder Telgte – und zwar beim Stadtjugendpfleger Dirk Ackermann.

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