Strategie gegen Schlägertrupps



Sassenberg (gl) - Man will gut vorbereitet sein auf den 1. Mai. Bereits im Vorfeld haben sich Stadt Sassenberg, Jugendamt und Kreispolizeibehörde auf den bevorstehenden Andrang Jugendlicher am Feldmarksee über die Problematik auseinandergesetzt, die im vergangenen Jahr Polizei in Atem hielt.

Sicherheit vorgeplant: (v. l.) Helmut helfers und Martin Lüffe vom Ordnungsamt der Stadt Sassenberg, Bezirksbeamter Reiner Kurzke, Incila Carolin Taty (Kreis-Jugendamt), Bürgermeister Josef Uphoff und Wolfgang Rüting (Leiter Kreis-Jugendamt).  Bild: Mettelem

Bürgermeister Josef Uphoff: „Ziel ist es, den Vandalismus und die tätlichen Auseinandersetzungen der verschiedenen Gruppen untereinander zu vermeiden.“ Im vergangenen Jahr seien rund 1000 Jugendliche aus der näheren und weiteren Umgebung nach Sassenberg gekommen und hätten – teil mehr oder weniger angetrunken – am Feldmarksee randaliert. Das habe damals zur Folge gehabt, dass mehrere Notarzteinsätze notwendig waren. In Zusammenarbeit mit Ordnungsamt, Polizei und Jugendamt will man diesem Trend entgegenwirken. Martin Lüffe vom Ordnunsgamt der Stadt Sassenberg ist bereits vorgewarnt: „Im Internet gibt es bereits reichlich Verabredungen zum Treffen am Feldmarksee zum 1. Mai.“ Auch aus dem Raum Osnabrück und Gütersloh würden Jugendliche anreisen. Für Wolfgang Rüting vom Kreis-Jugendamt ist es wichtig, an diesem Tag eine Strategie der Kontrolle und Information einzusetzen. Konsequent werde man die Jugendlichen kontrollieren: „Wer unter 16 Jahre alt ist, der darf keinen Alkohol trinken. Hochprozentiges ist erst ab 18 Jahren erlaubt.“ Es können dann Maßnahmen ergriffen werden, die vom Platzverweis bis hin zur Gewahrsamnahme reichen können. Da der 1. Mai ein Sonntag ist, werde man schon am Samstag ein Auge auf die Situation am Feldmarksee werfen. Bürgermeister Josef Uphoff: „Wer schon samstags seine Zelte aufschlagen will, der wird des Platzes verwiesen.“

Texte und Fotos von die-glocke.de sind urheberrechtlich geschützt. Weiterverwendung nur mit Genehmigung der Chefredaktion.