TriARTlon verbindet Sport und Kunst



Sassenberg (bf) - Der Sassenberger Feldmark-Triathlon am 7. August will Kunst und Sport vereinen. Neben einer Installation aus Laufschuhen der Athleten sollen, eingebettet in die Natur, 14 Lauben entstehen, in denen Künstler ihre Werke einer breiten Öffentlichkeit präsentieren.

Altgediente Laufschuhe als verbindendes Element zwischen Triathlon und Kunst; mit dieser Idee schuf Anette Lison die Grundlage für den neuen „TriARTlon“.

+Die zündende Idee für die passgenaue Zusammenführung von Sport und Kultur hatte Anette Lison beim Laufen um den Feldmarksee. Am 7. August sind die Athleten nunmehr eingeladen, ihre gebrauchten Laufschuhe mitzubringen. Mit Namen und geschätzter gelaufener Kilometerangabe werden diese Schuhe dann als sichtbare Energiebündel an der Laufstrecke in den Bäumen befestigt, um das neuentwickelte Motto der diesjährigen Auflage des Feldmarktriathlons, „TriARTlon“, zu verdeutlichen.

Angestoßen durch Willi Spiekers Idee, Kunst und Sport zu verbinden, haben sich Renate Osthoff-Brandmeyer und Anette Lison daran gesetzt, etwas ganz Besonderes zu entwickeln, und so entstand die TriARTlon-Laube. Heimische Künstler haben die Möglichkeit, am Tag des Triathlons auf dem Laubengang ihre Werke auszustellen und somit den Athleten, ihren mitgereisten Angehörigen und allen Gästen ein zusätzliches Glanzlicht des Tages zu bieten. Eingebettet in die grüne Natur werden 14 Lauben entstehen, die eine breite Vielfalt der Kunst aus Sassenberg zeigen.

 Einige Plätze sind noch frei, wer Interesse hat, kann sich bei den Organisatorinnen melden. Der Anfang des künstlerischen Laubenganges ist reserviert für die Beckumer Bildhauerin Brigitte Schröder. Ihre Vision, 10 000 Wächterinnen auf der ganzen Welt zu schaffen, die Achtsamkeit symbolisieren und verbreiten sollen, hat bereits in 33 Orten in Deutschland – unter anderem in der Kirche in Sassenberg und auf Schloss Harkotten in Füchtorf – Einzug gehalten. Ausgedehnt in sechs Länder auf zwei Kontinenten wächst das Netzwerk, bei dem nach Angabe von Brigitte Schröder jeder Aufenthaltsort einer Wächterin einen Knoten im Netz symbolisiert. Eine Wächterin reist sogar in einem Wohnmobil durch Deutschland. Brigitte Schröder wird mit der Arbeit an einer ganz besonderen Wächterin am 7. August vor den Augen der Zuschauer starten.

Diese Wächterin wird im Jubiläumsjahr des Triathlons 2012 dann ihren Platz am Feldmarksee einnehmen und ihren Dienst aufnehmen, den Betrachter an Achtsamkeit gegen sich selbst und andere zu erinnern. So freuen sich die Organisatoren, den Gästen am ersten Sonntag im August ein noch attraktiveres Programm bieten zu können, als der Sport und die Leistungen der 1500 Athleten es für sich schon sein können, und hoffen auf viele Besucher.

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