VfL-Training mit Bundesliga-Nachwuchs



Sassenberg (sau). Die Spiele der höchsten Fußball-Liga haben just wieder begonnen, und auch im Sassenberger Brookstadion kam jetzt ein Hauch von Bundesliga auf. Der Nachwuchs des VfL Sassenberg (C-Jugend) spielte dort jetzt gegen die D-Jugend von Hertha BSC Berlin.

Auch wenn das Testspiel der VfL-Jugend gegen den Nachwuchs von Hertha BSC Berlin im Brookstadion verloren ging, konnten die Kicker aus der Hesselstadt doch während des viertägigen Besuchs aus der Bundeshauptstadt fußballerisch und auch zwischenmenschlich eine Menge profitieren.

Bei echtem Fritz-Walter-Wetter ging das zweite Testspiel der neu gruppierten VfL-Jugend um Trainer Christoph Willmann zwar mit 0:8 verloren, aber das Ergebnis war bei diesem Höhepunkt in der Vorbereitung auf die neue Saison zweitrangig. „Es ist wunderbar, wenn man gegen so einen Gegner spielen darf“, so Trainer Willman. Die Kinder könnten unglaublich viel von solchen Spielen lernen und seien natürlich auch „stolz wie Oskar“, gegen die U 13-Jugend des Bundesligisten aus Berlin zu spielen. Das erste Testspiel in der Vorbereitung wurde gegen den BSV Ostbevern kürzlich 3:1 gewonnen. Testspiele fördern besonders das Zusammenspiel untereinander sowie das Verständnis für den generellen Ablauf eines Fußballspiels. Die Gäste aus Berlin waren zusammen mit Trainer Christian Freynik und Co-Trainer Daniel Manhardt nach Sassenberg gereist. Sie wurden von Walter Mertens, dem Jugendleiter der Fußballabteilung des VfL, schon am Donnerstag vom Bahnhof in Warendorf abgeholt. Gleich danach wurde das Quartier im Sportlerheim bezogen. Seit nunmehr sieben Jahren findet das Testspiel gegen den VfL regelmäßig statt, und ist schon ein fester Bestandteil in der Saisonvorbereitung von Hertha geworden. Trainier Freynik schätzt besonders den schönen Rasenplatz im Waldstadion. „Wir haben hier perfekte Trainingsbedingungen auf Echtrasen. Im Umkreis von Berlin gibt es leider meist nur Kunstrasen.“, so Freynik. Weiterhin gefallen ihm die kurzen Wege zum Trainingsgelände sowie zum Freibad. Auch nach dem Training sei die Eisdiele in der Innenstadt immer einen Besuch wert. Am Samstag machten sich die Herthaner Spieler dann wieder auf den Weg zurück nach Berlin. Auch Jugendleiter Mertens berichtet nur Positives über die Zusammenarbeit untereinander. „Das Treffen mit Hertha ist für uns eigentlich schon zum Selbstläufer geworden und es ist schön zu sehen, dass sich die Kinder so gut untereinander verstehen“, sagte Mertens. Und tatsächlich wurde nach der Regenschlacht im Waldstadion noch zusammen Hertha BSC gegen den 1. FC Nürnberg geschaut.

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