Waldbrand bei Füchtorf fordert 70 Feuerwehrleute stark



Zwischen Füchtorf und Sassenberg ist unweit der B475 am Sonntagabend ein Waldbrand ausgebrochen, der 70 Feuerwehrleute stark forderte.

Zur abseits gelegenen Einsatzstelle  bei einem Waldbrand unweit der B475 zwischen Füchtorf und Sassenberg musste  am Sonntagabend eine 200 Meter lange Schlauchleitung verlegt werden. Foto: Eickhoff

Sassenberg / Füchtorf (pw) - Hitze und Dürre – das sind die beiden Faktoren, die eine explosive Mischung sind, die zu Waldbränden führen können. Wenn auch noch womöglich Unachtsamkeit und Fahrlässigkeit dazukommen und, wie am Sonntagabend, zeitweise ein heißes Lüftchen weht, dann ist die Gefahr umso größer.

Um 18.18 Uhr zunächst Füchtorfer alarmiert

In einem Wasserbassin an der Bundesstraße 475 wurde das erforderliche Löschwasser "zwischengelagert".Foto: EickhoffAm Sonntagabend in es zwischen Füchtorf und Sassenberg, in Subbern / Rippelbaum, passiert. Um 18.18 Uhr wurde der Löschzug Füchtorf alarmiert, nachdem aufmerksame Zeugen entdeckt hatten, dass es in der Nähe des Parkplatzes „Fichtenbusch“ unweit der B 475 im Unterholz brannte. Als die Helfer vor Ort eintrafen, entscheid Einsatzleiter Heinrich Otte, stellvertretender Wehrführer, die Kollegen aus Sassenberg hinzuzuziehen, um mit mehr „Manpower“ und Gerät ein Ausbreiten des Feuers zu verhindern. Während des Einsatzes, der zwei Stunden dauerte, waren insgesamt rund 70 Feuerwehrleute vor Ort.

Zeugen helfen beim Auffinden der Brandstelle

Hilfreich war, dass die Zeugen, die den Brand bemerkt und „112“ alarmiert hatten, die anrückenden Einsatzkräfte an der B 475 erwarteten, um ihnen das Auffinden der abseits gelegenen Brandstelle zu erleichtern, erklärte der Einsatzleiter vor Ort. Helfer hatten bis zum Eintreffen der Fachleute sogar versucht, mit einer Schippe die Glut einzudämmen.

Löschwasserversorgung mit Zwischenlagerung

Das Aufspüren von Glutnestern im Boden erforderte die ganze Aufmerksamkeit der Feuerwehrleute.Foto: EickhoffTatsächlich aber war schon großes Gerät erforderlich, um die Löschwasserversorgung sicherzustellen. Der Löschzug Sassenberg war mit einem 4000 Liter fassenden Tanklöschfahrzeug angerückt, und am Rande der Bundesstraße wurde ein Wasserbassin aufgestellt und zügig nachgefüllt, von wo aus über eine 200 Meter lange Schlauchleitung das Wasser zum Einsatzort gepumpt wurde. Zwar waren die offenen Flammen schnell gelöscht, aber das Aufspüren von Glutnestern unter der Erdoberfläche erforderte die ganze Aufmerksamkeit der Feuerwehrleute.

Brandursache noch nicht bekannt

Polizei und Ordnungsamt waren am Ort des Geschehens im Einsatz. Über die Brandursache war am Abend noch nichts bekannt. Nur soviel: Wenn schon Hitze und langanhaltende Trockenheit zusammenkommen, ist äußerste Vorsicht geboten.

Texte und Fotos von die-glocke.de sind urheberrechtlich geschützt. Weiterverwendung nur mit Genehmigung der Chefredaktion.