Zwei Schläge reichen für Fassanstich



Sassenberg (dor) - Die Gröblinger und Füchtorfer Schützen stehen den Bayern, was die Feierlaune angeht, in nichts nach. Am Samstag feierten sie gemeinsam im blau-weiß geflaggten Festzelt in Gröblingen ihr Oktoberfest, bis die Schwarte krachte.

 „Wir haben einen neuen Besucherrekord“, freute sich Stefan Twehues, Brudermeister der Schützenbruderschaft Gröblingen-Velsen. Gemeinsam mit dem ersten Vorsitzenden des Füchtorfer Schützenvereins, Olaf Elverkämper, hieß er die rund 800 Gäste, die ins Festzelt geströmt waren, ebenso willkommen wie die amtierenden Königspaare und den Stellvertretenden Bürgermeister Martin Arenhövel.

Dieser überbrachte die Grüße der Stadt und wünschte allen Besuchern viel Vergnügen. Kurz darauf nahm er den Fassanstich vor. Mit gekonnten zwei Schlägen war die Sache geritzt, floss der Gerstensaft in Strömen. Ein Zustand, der mit großem Jubel begleitet wurde. Die Stimmung war zweifelsohne gut, hätte gar nicht besser sein können.

Das Festzelt war blau-weiß geschmückt, das Bier schmeckte, die Haxn und die Brezeln auch. Besonders freute sich Stefan Twehues darüber, dass fast alle in typisch bayrischer „Kluft“ erschienen waren. Die Frauen trugen flotte Dirndl, die Männer Krachledernde und karierte Hemden.

Einen ganz großen Anteil an der guten Stimmung hatte der Fanfarenzug Westbevern Vadrup. Die Westbeverner Stimmungsmacher sind bei den Oktoberfesten der Schützenbruderschaft eine feste Größe. „Die sind hier schon gesetzt“, freut sich Werner Fressmann über den erneuten Auftritt des Fanfarenzugs. Später am Abend übernahm die Frankenband „Ziacho“ das musikalische Zepter. „Bärenstarke Musi“ hatten sie auf ihrem Plakat versprochen und genau das lieferten sie auch.

Munter schunkelten die Besucher in ihren Bankreihen von links nach rechts, immer wieder und zu späterer Stunde auch immer häufiger standen die Gäste auf den Tischen, um ihrer guten Laune bis spät in die Nacht freien Lauf zu lassen.

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