Als Pastoralreferent Glauben weitergeben



Wadersloh (gl) -  Seinen Wunsch, in einer ländlichen Gemeinde zu arbeiten, hat ihm das Bistum Münster erfüllt: Seit August ist Dominik Potthast als Pastoralreferent in der Pfarreiengemeinschaft Wadersloh, Liesborn, Diestedde, Bad Waldliesborn und Benteler tätig.

Ein neues Gesicht im Pfarreienverbund: Dominik Potthast aus Albaxen bei Höxter ist seit einigen Wochen in den Pfarrgemeinden tätig. Der 32-Jährige ist froh, in einer ländlichen Gemeinde arbeiten zu dürfen und freut sich auf die unterschiedlichen Tätigkeiten und neuen Menschen vor Ort.

 Es ist die erste Stelle für den 32-Jährigen aus Albaxen bei Höxter und bis dato kann er nur Positives berichten. „Ich fühle mich wohl hier“, zieht er ein erstes Fazit. Allerdings brauche es noch ein bisschen Zeit, um in einer so großen Gemeinde alles kennenzulernen. In seiner Wohnung in Wadersloh hat sich Dominik Potthast schon eingerichtet und im Dienst bereits die ersten festen Aufgaben übernommen.

Von der KGJ Liesborn wurde er zum geistlichen Leiter gewählt, und in Benteler trifft man ihn häufiger im Jugendtreff „Arche“ an – die Arbeit mit Jugendlichen und jungen Erwachsenen zählt er zu seinem beruflichen Schwerpunkt.

Nach dem Abitur und der Bundeswehrzeit hat Potthast in Münster und Bochum Katholische Theologie und Geschichte studiert. Während der Studienzeit engagierte er sich ehrenamtlich in der Krankenhausseelsorge, in der Touristenseelsorge auf der Insel Texel und besuchte die Insassen in der JVA Münster.

Sein Studium schloss er als Diplom-Theologe und mit dem ERsten Staatsexamen für die Fächer Religion und Geschichte in der Sekundarstufe II/I ab. Nachdem er als wissenschaftliche Hilfskraft tätig war, arbeitete der 32-Jährige von 2008 bis zuletzt als Pastoralassistent in Stadtlohn.

Potthast schreibt an seiner Doktorarbeit über das katholische Schützenwesen im Rheinland und in Westfalen. Dass er dafür im Gebiet des Pfarreienverbundes an der richtigen Stelle ist, hat er bei Gesprächen mit dem Bistum erfahren. „Man hat mir gesagt, dass ich hier im Sommer jedes Wochenende ein Schützenfest besuchen könnte“, sagt er und schmunzelt.

 Guten Kontakt hat er bereits zur St.-Antonius-Schützenbruderschaft Benteler. Den Glauben, der ihn trage, weiterzugeben und Christen in ihrem Glauben sprachfähiger zu machen – das sei für ihn die Motivation gewesen, den Beruf zu ergreifen, erklärt Potthast. Gleichzeitig sei er mit Herz und Seele Theologe als Wissenschaftler.

In seiner Freizeit geht er joggen, spielt Badminton und Sopranquerflöte im Spielmannszug. Fußball verfolgt er lieber in geselliger Runde am Fernseher – dann drückt er dem BVB die Daumen.

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