Filmabend entführt in alte Zeiten



Liesborn (md) - Beim Filmabend des Heimatvereins Liesborn haben am Mittwochabend rund 160 Gäste eine Zeitreise in das Liesborn von vor gut 60 Jahren erlebt. Gezeigt wurden größtenteils Aufnahmen, die Franz Sprenkamp in den 50er- und 60er-Jahren angefertigt hatte.

Trugen zum Gelingen des Liesborner Filmabends bei: (v. l.) Fritz Niehage (früherer Helfer von Franz Sprenkamp), Eugen Teigeler, Eckard Schulze Waltrup, Mechthild Schulte Rassel und Jürgen Wende.

 „Er hat alles festgehalten, damit es in Erinnerung bleibt“, erklärte dazu die Tochter des Filmers, Mechtild Schulte Rassel. Später habe ihr Vater auch auf die Initiative der Gemeinde Wadersloh einige Ereignisse für die Ewigkeit festgehalten. Jürgen Wende hat die Filme in mühsamer Arbeit zusammen gesucht, Eugen Teigeler digitalisierte sie, und Wende hinterlegte den Stummfilm mit Ton und kommentierte den Film an den passenden Stellen.

Wilhelm Plümpe, Vorsitzender des Liesborner Heimatvereins, freute sich, so viele interessierte Bürger zum Filmabend begrüßen zu können.

Bei den Aufnahmen, die das Dorfbild von 1951 zeigten, rieb sich so mancher Gast die Augen und fragte sich, welche Straße das denn heute sei. In den meisten Fällen half der Heimatverein weiter: Nach kurzem Ratespiel wurde der Straßenname im Bild eingeblendet. Weitere Themen waren das 50-jährigen Bestehen der Molkerei, der Neubau der Wilhelm-Hüffer-Grundschule und das 60-jährige Bestehen der Feuerwehr.

Es wurden darüber hinaus noch Filme von privaten Familienfeiern und Ehrungen sowie von der plattdeutschen Theatergruppe der Kolpingsfamilie gezeigt.

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