Genossenschaft auf gutem Kurs



Wadersloh (gl) - Auf dem Dach des Johanneums, der Turnhalle der Realschule und der Alten Schule Göttingen sind Ende Juni auf Initiative der Genossenschaft „Umweltfreundliche Energien Wadersloh eG“ weitere Solaranlagen in Betrieb gegangen.

Ludger Rembeck (r.), Vorstandsvorsitzender der Genossenschaft „Umweltfreundliche Energien Wadersloh eG“ referierte am Montag vor dem Umweltausschuss. Im Hintergrund sind (v. l.) Norbert Morfeld, Allgemeiner Vertreter und Kämmerer, Angelika König und Boris Krumtünger zu sehen.

 Vorstandsvorsitzender Ludger Rembeck berichtete am Montag vor dem Ausschuss für Umwelt, Energie und Landschaft über die aktuelle Entwicklung. Besonders machte er dabei auf den Internetauftritt der Genossenschaft aufmerksam. Dort finden interessierte Besucher auch die Tages- und Monatsergebnisse der einzelnen Solaranlagen in der Gemeinde Wadersloh. Die Ergebnisse der drei neuesten Anlagen werden noch eingepflegt.

„Das sind keine anonymen Anlagen“, sagte Rembeck vor dem Ausschuss. Die Bürgern könnten genau verfolgen, was dort passiert. Bislang habe man 170 000 Kilowatt-Stunden Strom erzeugt, verriet Rembeck den Ausschussmitgliedern. F

ür das zweite Halbjahr sind Anlagen auf folgenden Gebäuden in Planung: Rathaus, Klärwerk Wadersloh, Altenheim St. Josef, Turnhalle Mauritz und Klosterhof Liesborn. Für die Gebäude in kommunalem Besitz sind die Pachtverträge bereits unterschrieben. Mit diesen fünf zusätzlichen Anlagen soll bis zum Ende des Jahres eine Leistung von 250 Kilowatt Peak erreicht werden.

Künftig sollen auch die Dachflächen von landwirtschaftlichen Betrieben, mittelständischen Unternehmen und anderen Institutionen in die Planungen miteinbezogen werden.

Die Genossenschaft zähle derzeit 40 Mitglieder, wachse aber stetig an, erklärte Rembeck. Die meisten würden auch mehr als den Geschäftsanteil in Höhe von 500 Euro investieren. „Die Resonanz ist sehr gut“, zeigt sich der Vorstandsvorsitzende zufrieden. Die Rendite liege weiterhin bei sechs bis acht Prozent. „Eine Initiative, die die Gemeinde voranbringt“, lobte Bürgermeister Christian Thegelkamp und dankte Ludger Rembeck und seinen Mitstreitern für das ehrenamtliche Engagement.

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