Kinder freuen sich über neue Spielgeräte



Wadersloh-Diestedde (kon). Gutes braucht eben seine Zeit: Anbau- und Sanierungsarbeiten sind im vergangenen Jahr im St.Nikolaus-Kindergarten in Die–stedde erfolgt. Diese Maßnahmen sind jetzt weitgehend abgeschlossen.

Beim Tag der offenen Tür segnete Pfarrer Ralph Forthaus die neuen Räume, während sich die Kinder über ein buntes Programm freuten. „Ich möchte allen Eltern für ihre Geduld danken, die sie in den vergangenen Monaten aufgebracht haben“, sagte Kindergartenleiterin Sonja Aring in ihrer Begrüßungsrede.

Baumaschinen sorgen für Begeisterung

Die Zeit des Umbaus sei nicht leicht gewesen, da einige Räumlichkeiten nicht nutzbar gewesen seien. Trotzdem seien die Kinder immer begeistert gewesen, wenn die Baumaschinen angerollt kamen. So konnte man der Bauphase auch etwas Positives abgewinnen. Ein besonderer Dank galt auch dem Architekten Wilhelm Weinekötter und Pastor Klein, der krankheitsbedingt nicht anwesend sein konnte.

Hüpfburg und Zauberin

Zusammen mit den Kindern ging Pfarrer Ralph Forthaus durch das Kindergartengebäude, wo die Kinder ihm eifrig ihre neuen Räume vorstellten, die er danach segnete. Anschließend konnten sich die Kinder an den neuen Spielgeräten und auf der Hüpfburg austoben oder an der Schatzsuche im Sand teilnehmen. Auch eine Kutschfahrt wurde angeboten. Zauberin Nicole begeisterte ihre kleinen Zuschauer mit ihren Tricks. Außerdem gab es die Möglichkeit, sich kreativ am Programm zu beteiligen.

Kinder können spielerisch „forschen“

An zahlreichen Ständen zum Thema „Forschen“ konnten die Kinder spielerisch Magnetismus, Wasser, Feuer und Luft erkunden. Für gemeisterte Aufgaben erhielten sie einen Stempel als Belohnung. Zudem konnte man in einem Raum unter Betreuung Papierflieger basteln. In der Cafeteria gab es Kuchen, der von Eltern gespendet wurde. Der Erlös kam dem Förderkreis des Kindergartens zugute.

Neuer Anbau ist 20 Quadratmeter groß

Ausschlaggebend für die grundlegende Erneuerung des Diestedder Kindergartens sei die gesetzlich neu vorgeschriebene U3-Betreuung gewesen, erklärte Architekt Wilhelm Weinekötter. In dem neuen Anbau von etwa 20 Quadratmetern Fläche sei ein Nebenraum entstanden, so dass ein anderer Raum zum Schlafraum umfunktioniert wurde. Waschraum und WC wurden ebenfalls komplett renoviert. Die Waschbecken und die Toiletten seien jetzt auf die unterschiedlichen Größen der Kinder eingestellt worden. Früher habe es eine einheitliche Größe für alle Kinder gegeben.Außerdem sei ein neuer Wickelraum entstanden. Im Außenbereich können sich die Kinder auf neuen Spielgeräten austoben.

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