Kunstrasenplatz beschäftigt Mitglieder



Wadersloh (md) - Vor allem über ein Thema wurde bei der Jahreshauptversammlung des TuS Wadersloh kontrovers diskutiert: den Bau eines Kunstrasenplatzes mit einer Laufbahn. Nicht nur aus diesem Grund wurden die Mitgliedsbeiträge zum ersten Mal seit 1993 angepasst.

Der Vorstand des TuS bleibt erhalten: (v.l.) Rudolf Luster-Haggeney (Zweiter Vorsitzender), Christian Berhorst (Pressewart), Detlef Bernd (Geschäftsführer), Thomas Gelhoet (Gerätewart), Hans-Günter Scholz (Vorsitzender), Clärchen Fleiter (Zweite Vorsitzende) und Wilfried Müller (Schatzmeister).

 106 Mitglieder hatten sich eingefunden, um nach den Regularien über den Bau eines Kunstrasens und einer Tartanbahn zu beraten. Da allein die Renovierung des alten Aschenplatzes um die 110 000 Euro kosten würde, wolle man diesen durch einen Kunstrasen ersetzen und gleich während dieser Maßnahme eine Tartanbahn dazu bauen, da auf der Aschenbahn nicht mal mehr offizielle Wettkämpfe ausgetragen werden dürften, führte der Zweite Vorsitzende Rudolf Luster-Haggeney aus. Der Investitionsrahmen würde sich auf rund 600 000 Euro belaufen.

„Die Tartanbahn und der Kunstrasenplatz werden unser Sportangebot attraktiver machen“, betonte Luster-Haggeney. Nicht zuletzt das war der Grund für ein eindeutiges Votum: bei acht Gegenstimmen und einer Enthaltung sprach sich die Versammlung für ein erstes Engagement aus und gab einer Arbeitsgruppe grünes Licht, die Möglichkeiten eines Baus auszuloten.

Endgültig abgestimmt werden wird über den Bau auf einer gesonderten Veranstaltung. Eine laut Schatzmeister Wilfried Müller „notwendige Beitragsanpassung“ wurde ebenfalls beschlossen. TuS-Mitglieder bis 18 Jahre zahlen 48 Euro pro Jahr (vorher 26), ab 18 Jahren werden 60 Euro fällig (vorher 36), Mitglieder ab 60 Jahren sowie Schüler und Studenten zahlen jetzt 48 Euro (vorher 36 Euro), der Betragssatu für passive Mitglieder bleibt gleich.

Für künftige Neumitglieder wurde eine Aufnahmegebühr von 20 Euro festgelegt. Der Vorstand gab die Garantie, dass in den folgenden sechs Jahren keine Beitragsanpassung folgen werden.

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