Leuchtwesten und Reflektoren sind wichtig



 Wadersloh (gl). In der dunklen Jahreszeit gilt im Straßenverkehr erhöhte Aufmerksamkeit – wer mit dunkler Kleidung oder schlechter Beleuchtung auf dem Fahrrad unterwegs ist, der riskiert, übersehen zu werden und damit gefährliche Situationen im Straßenverkehr.

Verkehrssicherheitsberater Bodo Kowatz demonstriert im „Dunkelzelt“, wie wichtig Leuchtwesten und andere Reflektoren in der Dunkelheit sind.

Das Thema „Verkehrssicherheit“ wurde gestern in der Geschwister-Scholl-Realschule thematisiert. Dazu waren nicht nur die Bezirksbeamten Wolfgang Rose und Franz Scherf vor Ort, sondern auch ihre Kollegen Achim Herford und Bodo Kowatz. Die beiden Verkehrssicherheitsberater der Kreispolizeibehörde Warendorf hatten in der Aula der Schule ein „Dunkelzelt“ aufgebaut, in dem die Schüler mittels kleiner Taschenlampen selbst testen durften, welchen Unterschied Reflektoren und Leuchtwesten ausmachen.

 „Auf die Schutzengel ist nicht immer Verlass“, appellierte Bodo Kowatz an die Klasse 5c und empfahl den Kindern, auf jeden Fall Leuchtwesten zu tragen. Sehr wirkungsvoll seien auch spezielle Reflektoren für die Speichen und den Rahmen der Fahrradreifen, die auch von vorne gut zu erkennen seien. „Sehen und gesehen werden ist das Motto“, betonte Bezirksbeamter Wolfgang Rose. Als grobe Faustformel gelte, das Licht am Fahrrad gleichzeitig mit den Straßenlaternen anzuschalten. Gerade Fahrradfahrer seien im Straßenverkehr sehr ungeschützt und trügen bei Unfällen häufig schwere Verletzungen davon.

Gemeinsam mit Franz Scherf kontrollierte Wolfgang Rose die Fahrräder der Schüler. Die Aktion war nicht angekündigt und so mancher Schüler wurde auf Mängel an seinem Fahrrad hingewiesen, die die Verkehrssicherheit gefährden. Lehrerin Ksenia Boldt, an der Realschule für Verkehrssicherheit zuständig, wird kontrollieren, ob im Nachgang alles Nötige repariert und ergänzt wird. Wer dann immer noch kein verkehrssicheres Fahrrad vorweisen kann, der bekommt Besuch von den Bezirksbeamten - Sicherheit geht schließlich vor.

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