Motivationstrainer macht Schülern Dampf



Wadersloh (gl). Einen energischen Anschub und wertvolle Tipps für den Alltag und das Verwirklichen der eigenen Träume – das stand am Montag für die Schüler des Gymnasiums Johanneum auf dem Lehrplan. Motivationstrainer Christian Bischoff war auf Einladung des Fördervereins der Schule zu Gast.

„Mach den positiven Unterschied“ – Motivationstrainier Christian Bischoff hat gestern in mehreren Vorträgen den Schülern des Gymnasiums Johanneum gezeigt, wie das genau geht. Seine Pyramide zum persönlichen Glück besteht aus zehn Schlüsselsätzen und basiert im Wesentlichen auf Selbstdisziplin. Kurzweilig und mit vielen Aktionen zum Mitmachen weckte er das Interesse der Schüler.

In seinen Vorträgen gab er mächtig Gas. Die Augen öffnen, zum Nachdenken anregen, sich Ziele setzen und sie konsequent verfolgen – dazu forderte Bischoff die Schüler auf unterhaltsame Art und Weise auf.

Jeder habe drei bis fünf Talente, betonte der Trainer in der Aula. In zwei Vorträgen kamen zunächst die Schüler der Klassen 5 bis 12 zum Zug, am Abend fand eine Veranstaltung für die Jahrgangsstufe 13, Eltern und Lehrer statt. Um zu verdeutlichen, wie Menschen mit ihrem Talent umgehen, nahm Bischoff eine Wasserflasche zur Hand, um sie auf der Bühne halb auszuschütten. „Menschen verschwenden Talente, weil sie keine Selbstdisziplin haben“, erklärte er dazu und fing mit einem Glas etwas Wasser auf. „Das ist die Selbstdisziplin.“

Wer nicht so talentiert sei, dies aber mit Disziplin und Willen ausgleiche, sei immer noch besser dran als derjenige, der mit Talent gesegnet sei, aber nichts daraus mache. „Von nix kommt nix“, schärfte Bischhoff seinen jungen Zuhörern ein.

Er zeigte einen Ausschnitt der Sendung „England sucht den Superstar“, in der ein Elfjähriger mit einer Tanzdarbietung die Menge von den Stühlen riss. Monatelang hatte er täglich geübt, Tanzschritte verfeinert und neue Bewegungen einstudiert - ein perfektes Beispiel für Disziplin. Dann die nächste Lektion: Konzentration war gefragt.

Mit pfiffigen Spielen forderte Bischoff die absolute Aufmerksamkeit ein. Auch das richtige Vorstellen will gelernt sein. Bischoff riet, sich an Superagent James Bond zu halten. Ein fester Händedruck, ein Blick in die Augen, ein Lächeln, das Sympathie weckt: „Gestatten, Bond, James Bond.“ So funktioniert ein selbstbewusster Auftritt.

Selbstvertrauen zu haben, das sei absolut wichtig, gab Bischoff mit auf den Weg und griff sich einen Eimer. Jeden Tag müsse man diesen symbolisch mit Selbstvertrauen füllen. Wie das geht? Bei seinen Mitmenschen mit ehrlich gemeinten Komplimenten und Lob, bei einem selbst mit einem Erfolgstagebuch. Denn: „Du lebst nur einmal“, betonte Bischoff und riet den Schülern, den Vortragstitel zu beherzigen: „Mach den positiven Unterschied.“

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