Pflege der Straßenlaternen übertragen



Wadersloh (gl) - Geld sparen, ohne den Service zu verschlechtern:  Nach dem  Ende des Vertrags mit der RWE und dem  Ausschreibungsverfahren hat die Firma Elektro Ostkamp aus Lippstadt den Zuschlag für die Pflege und Wartung der Straßenbeleuchtung erhalten.

Die Wartung und Pflege der Straßenbeleuchtung in der Gemeinde liegt seit Beginn des Monats in den Händen der Firma Elektro Ostkamp aus Lippstadt. Über die Kooperation freuen sich (v.l.) Hans-Günther Ostkamp, Dr. Kerstin Dengler, Leiterin des Dezernates Planen und Bauen, sowie Bürgermeister Christian Thegelkamp.

Davon versprechen sich alle Beteiligten eine Menge. „Jetzt können wir selbst über energetische Maßnahmen entscheiden, Wege werden kürzer und Hierarchien flacher. Die Gemeinde spart Geld“, betonte Bürgermeister Christian Thegelkamp und rechnete vor: Einsparungen von etwa 30 000 bis 50 000 Euro seien möglich, abgerechnet würde ab sofort konkret nach durchgeführten Maßnahmen und nicht nach einem Pauschalpreis. Trotzdem sei die Zusammenarbeit mit der RWE gut gewesen, daran wolle man jetzt mit dem neuen Vertragspartner anknüpfen.

Das Lippstädter Unternehmen Ostkamp ist ein 1945 gegründeter Familienbetrieb, zählt zurzeit 50 Mitarbeiter und bietet alle Leistungen rund um Straßenbeleuchtung aus einer Hand an: Elektroarbeiten, Arbeiten am Mast, Tiefbauarbeiten und vieles mehr. „Bislang endete unser Beleuchtungsgebiet in Bad Waldliesborn“, berichtete Hans-Günther Ostkamp. Im neuen Gebiet der Großgemeinde Wadersloh wolle man künftig auch mit dem Betrieb von Alfons Wickenkamp in Liesborn zusammenarbeiten, machte Ostkamp beim Ortstermin deutlich: „Wir werden Maßnahmen bezogen abstimmen, wo Arbeiten geteilt werden können.“

Die nächsten größeren Einsätze der Firma werden im Zusammenhang mit dem Ausbau der Wenkerstraße sowie der Kopernikusstraße und der Straße „Im Großen Holz“ durchgeführt. Dabei soll auch schon LED-Technik zum Einsatz kommen, verriet Hans-Günther Ostkamp. LED-Birnen hielten sich mit zwölf Jahren mit Abstand am längsten, das Licht sei klarer und zielgerichter.

Aber schon jetzt sei die Gemeinde Wadersloh, zum Beispiel durch die Möglichkeit der Nachtabsenkung, energetisch auf sehr hohem Stand, merkte der Fachmann anerkennend an.

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