Rockmusik vom Feinsten begeistert das Publikum



Wadersloh (dob). Ein Geburtstagstusch für „Burk Hard Rock“: Zum fünften Male startete das zweitägige Festival im Stellwerk mit vielen rockigen Tönen. Die Wadersloher Band „Nopedose“ ist von Beginn an Organisator von Burk Hard Rock, gemeinsam mit Wirt Burkhard Schröer der auch für den Namen Pate stand

Bei den „Paper Queens“ wurde auf melodisch-rhythmische Beats getanzt. Die Band aus Köln gab beim „Burk Hard Rock“-Festivaö in Wadersloh eine tolle Vorstellung.

„Open-Air-Festival in Clubatmosphäre“, so beschreiben die Veranstalter ihr Event im Programmheft. „Von Indie über Stoner, von Punk und Metal über Hardcore bis hin zu Singer /Songwriter – Akustik – Performance“. Da mag sich der fachkundige Musikliebhaber fragen: Geht das denn? Ein Griff in die gesamte Breite der Rockmusik an nur zwei Tagen? „Burk Hard Rock“ hat den Beweis mit insgesamt elf Bands und Künstlern angetreten.

Ab Freitag feuerten die Organisatoren ihr rockiges Feuerwerk in die Wadersloher Dorfruhe. Direkt neben den Bahnschienen hinter dem Stellwerk traten in der Szene bekannte Bands wie „Mindreader“, „Mojo Jazz Mob“ oder Bjoern Alberternst auf. „Mindreader“ überzeugte mit qualitativ hochwertigem Stoner-Rock. An diese gute Leistung konnte „Mojo Jazz Mob“ aus Münster gekonnt anknüpfen. Die zweite Stoner-Rockband des Abends „ballerte“ ihre oft mit originellen Melodien angereicherten Songs in Richtung Publikum. Und der „Mob“ war dem Namen treu und zollte der Band höchsten Tribut. Es wurde ausgelassen getanzt und geschwitzt. Als danach „Bjoern Alberternst & Ronja“ die Bühne betraten, änderte sich die Stimmung. Diese Kehrtwende ist aber durchaus gewollt und gehört zu „Burk Hard Rock“ wie die Bahnschienen zum Stellwerk. Von Hardrock zu Jonny Cash und warmem, rauchigem Licht – die beiden Künstler aus Münster schufen in nur wenigen Minuten mitten in Wadersloh eine verzaubernde Südstaatenatmosphäre. Und dem Publikum gefiel es. Noch bis spät in die Nacht feierte man bei der Aftershow-Party.

Am Samstag öffneten sich ab 16 Uhr die Kneipentüren wieder. Wie das Festival begann, ging es am Samstag weiter. Neben vielen weiteren Bands stand der Auftritt der Gastgeber an. „Nopedose“ rockte, was das Zeug hielt. Das taten auch die beiden Hauptakteure des Abends. „The Paper Queens“ und das Duo „Urlaub in Polen“, beide aus Köln. Bei den „Paper Queens“ wurde auf melodisch-rhythmische Beats getanzt, und bei „Urlaub in Polen“ spürte das Publikum eindeutig die Professionalität der Künstler.

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