Traditionelles Biwak des Hegerings Liesborn-Diestedde


Gemütlich ging es beim traditionellen Biwak des Hegerings Liesborn-Diestedde zu. Doch nicht nur Musik spielte eine Rolle. 

Beim traditionellen Biwak des Hegerings Liesborn-Diestedde wurde in gemütlicher Runde auch politisch diskutiert.

Liesborn / Diestedde (gl) - Eine stattliche Anzahl Jagdhornbläserinnen und Bläser haben sich zu Beginn des traditionellen Biwaks des Hegerings Liesborn-Diestedde eingefunden, um mit Jagdsignalen und später auch mit Jägerliedern eine passende Stimmung zu verbreiten. 

In seiner Ansprache begrüßte der stellvertretende Hegeringleiter, Philipp Hoberg, zunächst die beiden Ehrenvorsitzenden Paul Nordhaus und Richard Hoberg sowie alle Gäste. Der Dank galt besonders der Familie Ellebrecht für die tollen Räumlichkeiten sowie allen, die bei der Vorbereitung mit geholfen hatten, teilte der Hegering mit. Die Halle sei festlich mit Birkengrün, Mais, Sonnenblumen und bunten Lichterketten geschmückt gewesen. Draußen hätten zwei Pellet-Feuerrohre eine angenehme Wärme verbreitet. Neben gekühlten Getränken habe man Brat- und Wildwurst vom Grill genossen. 

In vielen interessanten Gesprächen sei die aktuelle Lage analysiert worden. Bei den jagdlichen Themen gab es durchaus auch kritische Stimmen: „Viele Schafhalter haben wegen dem Wolf aufgegeben, doch dafür hat die Politik bislang keine Verantwortung übernommen“, schrieb der Hegerin in seiner Mitteilung. Die Störche an der Lippe würden immer mehr, sodass dort kein Hase mehr groß werden würde, hieß es. Die Krähen, die sich in Soest zu einer gewaltigen Überpopulation entwickelt hätten, ließen den Bodenbrütern keine Chance. Besonders der Kiebitz sei gefährdet. Wer Artenvielfalt wolle, müsse auch hier ideologiefrei neue Lösungsansätze suchen und zulassen, forderten die Anwesenden. 

Unter Aufsicht vom Schießobmann Timo Kißler wurde laut Pressebericht mit dem Luftgewehr ein Preis ausgeschossen. Bester Schütze war demnach Christoph Kabus. Er gewann eine „Schubo Kofferfalle“, die ihm im Verlauf des Abends mit einem kräftigen Horrido überreicht worden sei. Gleichzeit sei er in den Hegering aufgenommen worden, hieß es abschließend.

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