TuS stellt Antrag auf Kunstrasenplatz



 Wadersloh (gl). Der TuS Wadersloh hat bei der Gemeinde Wadersloh die Erstellung eines Kunstrasensplatzes beantragt. Darüber wurde am Mittwochabend ausführlich im Ausschuss für Schule, Kultur und Sport gesprochen. Außerdem standen einige Vorschläge zum Bürgerhaushalt im Fokus.

Das Runde muss ins Eckige, am liebsten auf Kunstrasen. Jetzt hat auch der TuS Wadersloh bei der Gemeinde einen Kunstrasenplatz beantragt.

Mit dem vorhandenen Rasenplatz und dem Ascheplatz lasse sich der ganzjährige Trainings- und Spielbetrieb mit insgesamt 14 Mannschaften nur schwer realisieren, hatte Hans Günter Scholz, Vorsitzender des TuS, in dem Antrag formuliert.

In diesem Zusammenhang wurde auch über einen Vorschlag aus dem Internetforum des Bürgerhaushalts diskutiert, der bei den Leichtathleten großen Anklang gefunden hatte. Danach soll die 120-Meter-Aschebahn in Liesborn in eine Tartanbahn umgewandelt werden. Der Beschlussvorschlag, 5000 Euro in den Etat für 2012 einzustellen, um eine Gesamtkonzeption für das Sportgelände in Wadersloh aufzustellen, stieß auf ein geteiltes Echo.

Heino Teckentrup (FWG) schlug vor, erst Geld zur Verfügung zu stellen, wenn Rahmenbedingungen abgeklärt sind, um keine falschen Erwartungen zu wecken. Franz Peter Weber (Sachkundiger Bürger) hielt dagegen, dass ohne Geld nichts passiere und auch Planungen nicht umsonst seien.

 Frank Rüdiger Müller betonte, dass man auch den Sachverstand einbeziehen müsse, der bei der Umsetzung des Liesborner Kunstrasenplatzes gesammelt worden sei. Bei der Erstellung des Gesamtkonzeptes für das Wadersloher Sportgelände wolle man auch den Blick auf die Leichtathletik und die geforderte Tartanbahn werfen, betonte Bürgermeister Christian Thegelkamp und ergänzte den Beschlussvorschlag um diesen Passus. Mit zwei Enthaltungen votierten die Ausschussmitglieder mehrheitlich dafür.

Weiterhin wird die Verwaltung Möglichkeiten zur Bildung von Fahrgemeinschaften bei Schülerbeförderung prüfen. In einem Beitrag zum Bürgerhaushalt war dies angeregt worden.

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