Wadersloh: Kolpingsfamilien erinnern an Seligsprechung


Die Kolpingsfamilien Wadersloh, Liesborn, Diestedde gedenken der Seligsprechung ihres Gründers von 30 Jahren mit einer Heiligen Messe.

Die Kolpingsfamilien erinnern an die Seligsprechung von Adolph Kolping vor 30 jahren

Wadersloh/Diestedde/Liesborn (gl) - Die Kolpingsfamilie Wadersloh will der Seligsprechung Kolpings vor 30 Jahren gedenken. Der 27. Oktober 1991 war für das Kolpingwerk International ein denkwürdiger Tag – ist doch Adolph Kolping, der Gründer des ersten Gesellenvereins und dem daraus entstandenen Kolpingwerk, seliggesprochen worden. Mehr als 60.000 Menschen aus aller Welt kamen an diesem Tag in Rom zusammen, um den Feierlichkeiten beizuwohnen. 

Wadersloher mit Bus zum Vatikan

Auch eine Gruppe Wadersloher machte sich mit dem Bus auf in die Vatikanstadt. Die Seligsprechung vor drei Jahrzehnten soll in diesem Jahr als Weltgebetstag ganz besonders gewürdigt werden. Der gelernte Schuhmacher und katholische Priester setzte sich mit der sozialen Frage, den Missständen seiner Zeit auseinander und vertrat die Einstellung, „dass jeder Mensch mit seinen Fähigkeiten und Begabungen das Leben und die Welt positiv gestalten kann“ (S. Wapelhorst). Dies ist bis heute die Leitidee der Kolpingsfamilien – und aus diesem Leitgedanken heraus erklärt sich Kolpings Handeln, das durch die Seligsprechung gewürdigt worden ist. 

Weltgebetstag am 31. Oktober

In diesem Jahr wird anlässlich dessen der Weltgebetstag am Sonntag, 31. Oktober, gefeiert. Alle Kolpingmitglieder der Kolpingsfamilien Wadersloh, Liesborn, Diestedde und der ehemaligen Kolpingsfamilien Benteler und Bad Waldliesborn sind hierzu für 10 Uhr in die Heilige Messe in Ss. Cosmas und Damian in Liesborn eingeladen. Im Anschluss an den Gottesdienst soll ein geselliges Zusammensein in der Trattoria La Casa (Gaststätte zum Bahnhof / Pizzeria „Da Tone e Peppe“, Nordstraße 2 in Liesborn) unter Beachtung der 3G-Regel stattfinden.

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