Defibrillator bringt mehr Sicherheit in Stiftsstadt


Viele Gewerbetreibende haben sich zusammengetan, um einen Defibrillator anzuschaffen, der jetzt im Raiffeisen-Markt hängt.

Der Defibrillator kann nicht nur im Raiffeisen-Markt, sondern auch in der ganzen Umgebung genutzt werden.

Freckenhorst (gl) - Die Stiftsstadt ist ein Stück sicherer geworden. Seit kurzem gibt es im Raiffeisen-Markt einen Defibrillator, kurz: Defi oder AED (Automatisierter externer Defibrillator). Der Defibrillator wird eingesetzt, wenn eine bewusstlose Person ohne Atmung und Puls vorgefunden wird und wiederbelebt werden muss. 

Speziell für Laien geeignet

Wenn mehrere Personen vor Ort sind, teilen sie sich bei der Hilfsaktion auf: Einer startet bereits mit der Herzdruckmassage, während die anderen Ersthelfer die 112 anrufen und den Defibrillator holen. Grundsätzlich darf jeder einen Defibrillator benutzen, denn nach einem Herz-Kreislaufstillstand zählt jede Sekunde. Die AEDs sind speziell für Laien geeignet und führen die Ersthelfer mittels Sprachsteuerung durch die gesamte Reanimation. 

Gewerbetreibende beteiligen sich an Kosten

Das neue Gerät sei nicht nur für die Mitarbeiter eine beruhigende Sicherheit, sondern auch für die Kunden des Raiffeisen-Marktes und der Tankstelle sowie für andere Gewerbetreibende in der Umgebung, heißt es in der Mitteilung der Raiffeisen Warendorf. Auch ihnen könne so im Ernstfall schnell geholfen werden. Verwirklicht werden konnte das Projekt dank vieler weiterer Gewerbetreibender, die sich an den Kosten beteiligt haben. Sie werden auf einer Tafel vor dem Markt genannt. Alle sind sich jedoch einig: „Wir sind froh, wenn der Defi nicht zum Einsatz kommen muss.“

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