Freiluftbühne wird in Warendorf eröffnet


Mit einem Konzert soll die  Freiluftbühne im denkmalgeschützten Garten des Hauses Klosterstraße 7 eingeweiht werden.

Auf der Terrasse Hauses Klosterstraße 7 soll das Konzert stattfinden, zu dem die Altstadtfreunde einladen.

Warendorf (gl) - Terrasse fertig – Bühne frei: Noch vor der offiziellen Einweihung der Freiluftbühne im denkmalgeschützten Garten des ebenso unter Denkmalschutz stehenden Hauses Klosterstraße 7 in der historischen Altstadt von Warendorf findet am Samstag, 2. Juli, das erste Konzert statt. Die neue Terrasse, die auch als Bühne für Theateraufführungen und Konzerte technisch ausgestattet wurde, ist gemeinsam durch die Familie Thomas Weritz und die Altstadtfreunde Warendorf errichtet worden. An der Finanzierung beteiligten sich die NRW-Stiftung, die Sparkasse Münsterland Ost und die Stadt Warendorf.

Scala-Team bietet Getränke

Am ersten Juli-Samstag erlebt die Bühne ihre Generalprobe. Unter dem Motto „Sommerzeit – Triomusik für Violine, Querflöte und Klavier“ verwandelt sich der Garten in eine romantische Spielstätte. Aufführende sind Dimitrinka Tuturilova (Violine) aus Münster, Svea Albrecht (Querflöte) aus Bremerhaven und Uta-Maria Gennert-Stöcker (Klavier) aus Warendorf. Auf dem Rasen sitzen die Zuschauer an Tischen. Vor und nach dem Konzert und in den beiden Pausen können sich die Gäste mit Getränken versorgen, die der Nachbar Johannes Austermann (Scala-Kino) mit seinem Team anbietet.

Eintrittskarten können im Vorverkauf im Filmtheater Scala für 8,80 Euro ab sofort erworben werden. An der Abendkasse beträgt der Eintritt acht Euro. Das Konzert beginnt um 19 Uhr (Einlass 18 Uhr).

Als Beitrag zur LGS geplant

Die Altstadtfreunde möchten mit der Auftaktveranstaltung auch auf den historischen Garten aus der Zeit des frühen 19. Jahrhunderts hinweisen, den sie in den nächsten Jahren mit der Familie Weritz zusammen weiterentwickeln wollen. „Es sollte ein Beitrag zur Landesgartenschau 2026 werden, der auch nach der Absage mit bürgerschaftlichen Engagement verwirklicht wird“, heißt es in einer Mitteilung des Vereins.

Vor und nach dem Konzert können der Garten und die Pläne besichtigt werden. Bei Regenwetter findet das Konzert in den Tapetensälen statt. Dann wird die Terrasse überdacht und als Zuschauertribüne umgewandelt. „Wie im freistehenden Konzertsaal im Banjo in Burgsteinfurt werden dann die großen Gartentüren zur Terrasse geöffnet“, teilen die Altstadtfreunde mit.

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