Gelungene Premiere für den Trödelmarkt in Milte


Milte (bjo) - Schnäppchen ergattern und mitunter auch noch etwas Gutes tun: Alles das war bei der Premiere des Milter Garagen- und Hoftrödelmarkts möglich.

Mitorganisatorin Ute Dephoff freute sich über die große Resonanz, die der Markt gefunden hatte und bot Popcorn gegen eine Spende für die Flutopfer an. Foto: Baumjohann

Nicht etwa zentral im Dorf, sondern an vielen verschiedenen Stellen waren dabei Stände aufgebaut. Der Charme der Idee: Keine Besucherkonzentration an einem Ort und stattdessen genug Raum, um Abstandsregeln einhalten zu können. Die Besucherzahl insgesamt war bei der Premiere nämlich ausgesprochen gut. „Ich habe auswärtigen Besuchern oft den Weg zu den nächsten Ständen erläutert“, erzählte Büchereileiter Jürgen Hafer-Schoppmann im Schatten der Linden auf dem Platz vor Pfarrheim und Bücherei. 

Spenden für Hilfsprojekte

Die Pfarrbücherei hatte sich genau wie zahlreiche Privatleute am Garagen- und Hoftrödelmarkt beteiligt und präsentierte viele aussortierte und gespendete Bücher. „Normalerweise bieten wir die immer auf dem Pfarrfest an“, sagte Hafer-Schoppmann. Aber auch beim Trödelmarkt fanden die Bücher reges Interesse, die Einnahmen will er zu Gunsten der Flutopfer spenden: „Vielleicht werden davon ja auch schöne Bücher angeschafft.“ In Hilfsprojekte in Nepal hingegen fließt das Geld, das Monika Lucht nur wenige Meter entfernt an ihrem Stand der Kinderhilfe Nepal einnahm. 

„Resonanz ist der Wahnsinn“

Ortswechsel: An der Telgenstraße war einer der „Hotspots“ des Garagen- und Hoftrödelmarktes. Gleich vor elf Häusern waren Stände aufgebaut – so auch bei Ute Dephoff, die den Markt zusammen mit Jeanine Müller-Keuker und Melanie Sievers organisiert hatte. „Die Resonanz ist Wahnsinn“, freute sich Dephoff. „Ich hätte nie gedacht, dass die Idee so gut angenommen wird.“ Und das mitunter auch spontan, denn an der Dorfstraße hatten sich Mareike Beer und Leopold Hartwig mit kurzer Vorlaufzeit dazu entschieden, einen Stand aufzubauen. „Viele Eltern-Kind-Märkte und Flohmärkte sind ausgefallen“, freute sich Beer über die Gelegenheit, gutes Gebrauchtes zu günstigen Preisen anbieten zu können. 

Stände in den Bauerschaften

Und auch in den Bauerschaften wurde mitgetrödelt – beispielsweise von Sonja Sendker in Ostmilte. „Die Besucherzahlen sind hier sicher geringer als im Dorf. Spaß macht es aber trotzdem“, zeigte sie sich überzeugt.

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