Glasfaser für Schulen im Kreis Warendorf bis Ende 2023



Bis Ende des kommenden Jahres gibt es an allen Schulen im Kreis Warendorf schnelles Internet. Glasfaser wird verlegt. 

Nach Datenverarbeitung sieht es im Serverraum der Astrid-Lindgren-Schule in Warendorf aus. Schulleiterin Antje Dünnewald ist froh über die Fortschritte.

Warendorf (fen) - Antje Dünnewald freut sich. Die Digitalisierung an der Astrid-Lindgren-Schule, die sie leitet, ist in vollem Gange – und eine entscheidende Voraussetzung dafür ist nun da: richtig schnelles Internet.

Die Schule hat einen Glasfaser-Anschluss erhalten, ebenso wie die Overbergschule und die Laurentiusschule. Scharf geschaltet werden die Anschlüsse im kommenden Jahr. Diese drei Warendorfer Schulen sind über ein Förderprogramm des Landes versorgt worden, das nun seinen Abschluss gefunden hat. Andere Schulen erhalten über ein Bundesförderprogramm oder auch die Privatwirtschaft Glasfaser, sodass insgesamt gilt: „Ende nächsten Jahres haben alle Schulen im Kreis Warendorf Glasfaser“, wie Landrat Dr. Olaf Gericke bei einem Pressetermin an der Astrid-Lindgren-Schule in Warendorf betonte.

Sämtliche Schulen werden angeschlossen

Beim Landesförderprogramm hat die Telekom die schnellen Leitungen verlegt, beim Bundesprogramm tut dies die Deutsche Glasfaser. Diese Arbeiten liefen derzeit bei sämtlichen anderen öffentlichen Schulen in Warendorf, berichtete Michael Widhalm, Koordinator für die Schul-IT bei der Stadt. Die Förderprogramme decken die Leitungen bis vor die Schultür ab, den Rest muss der Schulträger übernehmen.Digital ist besser: Über den Abschluss des Landesförderprogramms freuen sich (v. l.) Tim Ridder (Telekom), Ralf Hübscher, Dr. Herbert Bleicher (beide Kreis), Landrat Dr. Olaf Gericke, Bürgermeister Peter Horstmann, Michael Widhalm (Stadt) und Schulleiterin Antje Dünnewald.

An der Astrid-Lindgren-Schule mit ihren zwei Standorten in Warendorf und Beckum tut sich derzeit viel in Sachen Digitalisierung. „Jede Schülerin, jeder Schüler ist mit einem iPad ausgestattet“, berichtet Schulleiterin Antje Dünnewald. Im Kollegium werde bald jeder über einen Laptop und ein Tablet verfügen. „Wir brauchen dann nicht mehr unseren alten Computerraum, sondern sind mobil“, sagt sie. Apps nutzen sie ebenfalls für den Unterricht. Die Lehrerinnen und Lehrer hätten mehrere Fortbildungen absolviert. 

Schüler erwerben viele digitale Kompetenzen 

„Digitalisierung gehört heute dazu“, betont Dünnewald. „Es wird erwartet, dass die Schülerinnen und Schüler bestimmte Kompetenzen haben.“ Den Schüler an der Schule mit dem Förderschwerpunkt Lernen werde beispielsweise beigebracht, wie sie E-Mails schreiben, Bewerbungen verfassen oder ein Rechtschreibprogramm bedienen könnten. Lehrkräfte nutzten digitale Hilfsmittel für die Unterrichtsgestaltung. Bald mit einer Geschwindigkeit von einem Gigabyte.

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