„Kreuz & Quer“ Warendorf: Musical „Spuren im Sand“


Mit zwei Aufführungen des Musicals „Spuren im Sand“ hat der Warendorfer Chor „Kreuz & Quer“ am Wochenende in der Josefkirche beeindruckt.

Warendorf (gl) - In der jeweils voll besetzten Josefkirche hat der Chor „Kreuz & Quer“ unter der Leitung von Elke Blienert mit zwei Aufführungen am Wochenende seine Gäste auf eine musikalische Spurensuche der besonderen Art mitgenommen. Rund um das berühmte Gedicht „Spuren im Sand“ von Margaret Fishback Powers war das Musical mit Musik von Siegfried Fietz und Text von Hermann Schulze-Berndt entstanden.

Fast alle Akteure aus dem Chor

Zu den Hauptdarstellern gehörten (vorn) Karin Wenning und Berthold Lui.Foto: Gabi WildDie Rollen wurden – bis auf die Rolle des Malers: Manfred Petzuch sehr sympathisch und aktiv an seiner Leinwand – aus den eigenen Reihen des Chores besetzt. Karin Wenning verkörperte in einer Hauptrolle die vom Schicksal getroffene und suchende Hanna, deren gesangliche wie schauspielerische Darbietung beeindruckte. Berthold Lui überzeugte als wegweisender Nachbar Michael, dessen gesanglicher Vortrag des Gedichts „Spuren im Sand“ tief berührte. In der Rolle der Margret zeigte Birgit Freye sehr authentisch die Beweggründe der Entstehung des Gedichtes „Spuren im Sand“ auf. Im abschließenden Lied „Überall sind Gottes Spuren“ erlebten die Zuhörer im Duett von Anne Schulze Westhoff und Berthold Lui ein gleichsam harmonisches wie bewegendes Finale. 

Versierte Instrumentalisten dabei

Letzte Abstimmung: Leiterin Elke Blienert und Thomas Kraß. Foto: Gabi WildDie versierten Instrumentalisten Thomas Kraß am Klavier, Anna Katharina Kaempf an der Violine, Benedikt Eggersmann am Saxophon, Marion Müller an der Cajon und Anja Lui an der Querflöte schufen den melodischen Grund, auf dem sich der farbenreiche Chorklang von „Kreuz & Quer“ voll entfalten konnte. Stefan Maßmann stimmte zu Beginn die Gäste mit schönen Fotos auf der Leinwand auf das Thema ein.

Sandmalerin visualisiert Stimmungen

Sandmalerin Barbara Breckweg begleitete die Aufführungen mit ihrer außergewöhnlichen Kunst.Foto: Gabi Wild

Im Verlauf der Aufführungen bereicherte die Sandmalerin Barbara Breckweg mit immer neu entstehenden Bildern die Handlung. Sie setzte mit ihrer Kunst und Fingerfertigkeit einen besonderen Akzent und ließ das Stück damit zu etwas Besonderem werden.

 Durch ihre Ausdrucksstärke vermochten sowohl die Akteure wie der Chor mit den Glaubensaussagen der Texte und Lieder den begeistert lauschenden und schauenden Gästen Kraft und Hoffnung zu vermitteln. Am Ende gab es nach beiden Aufführungen langanhaltenden Applaus vom begeisterten Publikum.

Freier Eintritt, großzügige Spenden

Maler Manfred Petzuch setzte die Musik von Siegfried Fietz und die Texte von Hermann Schulze-Berndt live in seine Kunst um. Foto: Gabi WildDer Eintritt zu den Konzerten war frei. Der Maler Manfred Petzuch hatte sich mit dem Malen zahlreicher Bilder auf das Musical vorbereitet. Die Bilder waren zu den Aufführungen in der Kirche ausgehängt und konnten gegen eine freiwillige Spende als besondere Erinnerung mit nach Hause genommen werden. Darüber hinaus spendeten die Gäste großzügig.

Mit dem Geld will der Chor zwei soziale Projekte in Warendorf unterstützen: einmal die „Aktion Kleiner Prinz“ für die Hilfe für Kinder in Not anlässlich des Ukrainekriegs, zudem den Verein „liebenswert-lebenswert“ zur Unterstützung von Menschen mit dementiellen Erkrankungen und ihren Angehörigen.

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