Leader-Region: Warendorfer Ortsteile weiter fördern


Freckenhorst, Hoetmar, Müssingen und Milte sind lebenswerte Ortsteile von Warendorf - damit das so bleibt, will die Stadt Fördergelder erschließen.

Die Anschaffung der Rikschas in Einen-Müssingen und Milte wurde aus dem Förderprogramm finanziert.

Freckenhorst/Hoetmar/Einen-Müssingen/Milte (rik). Die spezielle Unterstützung der Ortsteile mit Hilfe von Förderprogrammen soll weitergehen. Deshalb will sich die Stadt Warendorf an der Bewerbung als Leader-Region für die Jahre 2023 bis 2027 beteiligen. Von den beiden Bezirksausschüssen gab es dafür in dieser Woche einstimmig grünes Licht. 

26 Projekte begleitet

Im Jahr 2017 waren die Kommunen Beelen, Drensteinfurt, Ennigerloh, Oelde, Ostbevern, Sassenberg, Sendenhorst sowie Warendorf mit seinen Ortsteilen vom Land Nordrhein-Westfalen als VITAL.NRW-Region anerkannt worden. Der Verein „8plus – VITAL.NRW im Kreis Warendorf“ wurde gegründet, über den in den vergangenen Jahren 26 Projekte in den beteiligten Kommunen gefördert und umgesetzt werden konnten. 

160.000 Euro Fördermittel für Ortsteile

So wurden in Milte und Einen-Müssingen Rikschas angeschafft, in Freckenhorst das Projekt „Heimat (er)kennen – Freckenhorst (er)leben“ finanziell unterstützt. Insgesamt flossen von 2017 bis 2023 mehr als 160.000 Euro an Fördermitteln in die Warendorfer Ortsteile. 

Regionale Entwicklungsstrategie fortschreiben

Damit das auch nach Ende der aktuellen Förderperiode im Jahr 2023 weitergehen kann, soll nun eine Bewerbung als Leader-Region für 2023 bis 2027 erfolgen. Um das rechtzeitig bis zum März 2022 zu schaffen, müsse ein Büro beauftragt werden, die regionale Entwicklungsstrategie fortzuschreiben, erläuterte Wirtschaftsförderer Torsten Krumme in den Sitzungen der beiden Bezirksausschüsse. Dafür kämen Kosten von rund 2000 Euro auf die Stadt zu. Sollte die Bewerbung erfolgreich sein, müsse sich die Stadt zudem an den anfallenden Kosten für Personal, Öffentlichkeitsarbeit und vieles mehr in Höhe von etwa 10.000 Euro pro Jahr beteiligen. 

Zustimmung für Bewerbung

Ein finanzieller Einsatz, der den Mitgliedern beider Ausschüsse als durchaus gerechtfertigt erschien. In beiden Gremien gab es deshalb einmütige Zustimmung für eine Bewerbung.

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