Letzte Infotafel für ambitioniertes Projekt installiert



Das Projekt „Heimat(er)kennen –Freckenhorst (er)leben“ haben Werbegemeinschaft und Heimatverein Freckenhorst auf den Weg gebracht.

Die letzte Informationstafel hängt. Darüber freuten sich gestern (v. l.) Doris Kaiser, Bernd Reinker, Jana Uphoff-Overhues, Bürgermeister Peter Horstmann, Pia Weischer, Christian Murrenhoff, Achim Hensdiek, Dr. Gunter Tönne, Helmut Eismann, Margit Schulze Stentrup, Hermann Flothkötter und Friedel Rose. Foto: Kleigrewe

Freckenhorst (rik) - Und dann hörte es doch noch auf zu regnen und Sonnenschein bildete die angemessene Kulisse für den vorläufigen Abschluss der Arbeiten zum Projekt „Heimat(er)kennen –Freckenhorst (er)leben“, das die Geschichte der Stiftsstadt auf vielfältige Weise und mit modernen Medien erlebbar macht. Die letzte von insgesamt 28 Informationstafeln und Stelen, die wichtige Stationen in und um Freckenhorst in Wort und Bild vorstellen, brachten Initiatoren, ehrenamtliche Helfer und offizielle Unterstützer gestern gemeinsam im Park am ehemaligen Bahnhof an. 

Drei Infotafeln, 25 Stelen

Die drei großen Informationstafeln und 25 Stelen bilden die Stationen der Stadt- und Stiftstour, die die Werbegemeinschaft und der Heimatverein Freckenhorst gemeinsam mit der Stadt Warendorf entwickelt haben. Dabei werden die einzelnen Stationen nicht nur mit historischen Bildern und Texttafeln vorgestellt, über einen QR-Code ist auch ein Audio-Guide abrufbar, der Informationen auf Deutsch und in englischer Übersetzung gibt. Zusammengefasst sind alle Stationen in einem Flyer, der auch eine Karte beinhaltet.

Viel ehrenamtliches Engagement

Nagelneue Flyer gibt es im Rahmen des Projekts auch zur Stiftskirche St. Bonifatius und zu den geführten Touren, bei denen die Interessenten von eigens ausgebildeten Gästeführern begleitet werden. Insgesamt zwölf Touren – vom Stadtrundgang über Kirchturmführung und Radtour zu Wegekreuzen und Bildstöcken bis zur Wanderung in einem Naturschutzgebiet – stehen auf dem Programm. Das alles habe man nur mit Hilfe des ehrenamtlichen Engagements zahlreicher Aktiver auf die Beine stellen können, lobte der Vorsitzende der Werbegemeinschaft, Christian Murrenhoff, dessen Dank unter anderem Friedel Rose, Bernd Reinker, Helmut Eismann, Hermann Flothkötter, Margit Schulze Stentrup, Dr. Gunter Tönne und Achim Hensdiek galt. 

Förderung durch 8plus Vital NRW und Stadt

Ein dickes Dankeschön gab es aber auch für Jana Uphoff-Overhues, Regionalmanagerin von 8plus Vital NRW im Kreis Warendorf. Zwei Drittel der finanziellen Förderung des Projekts sei mit ihrer Unterstützung über das Förderprogramm Vital NRW gekommen. „Fünf neue Anträge aus Freckenhorst liegen schon wieder vor“, erklärte er mit einem Lächeln in Richtung ihrer Nachfolgerin Pia Weischer. Auch der Stadt, die ein Drittel der Kosten übernommen hatte, dankte Murrenhoff für die gute Zusammenarbeit. 

Lob für Leuchtturmprojekt

Ein Dankeschön, das Bürgermeister Peter Horstmann sofort zurückgab. Es sei vorbildlich, wieviele Stunden ehrenamtlicher Arbeit für dieses Leuchtturmprojekt geleistet worden seien, betonte und sagte die weitere Unterstützung der Stadt zu. „Damit ist ein ganz hoher Mehrwert für Freckenhorst geschaffen worden“, ergänzte seine Stellvertreterin Doris Kaiser und hob das Engagement von Murrenhoff hervor. Er sei Motor und Seele des Projekts gewesen. 

Nähere Informationen zu dem Projekt, das am Sonntag, 10. Juli, im Rahmen eines großen Bürgerfests auf dem Kirchplatz präsentiert wird, gibt es auch im Internet: www.freckenhorst-entdecken.de www.panorama-freckenhorst.de

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