Stadt kauft das Breede-Areal in Freckenhorst


Lange sind die Bemühungen gelaufen, nun hat die Stadt Warendorf für 3,6 Millionen Euro das Breede-Areal in Freckenhorst gekauft.

Bereits seit dem Jahr 2009 wurde der Betrieb in den Gebäuden der Weberei Breede an der Ecke Merveldtstraße/Feidiekstraße eingestellt. Jetzt hat die Stadt das Areal gekauft. Foto: Kleigrewe

Freckenhorst (gl) - Die Stadt Warendorf hat das Areal der ehemaligen Textilfabrik Breede in Freckenhorst erworben. Das hat die Stadt am Montag in einer Pressemitteilung öffentlich gemacht.

Bereits am Freitag sei der Kaufvertrag über das rund 39 000 Quadratmeter große Grundstück der ehemaligen Textilfabrik samt angrenzender gegenwärtig landwirtschaftlich genutzter Fläche notariell beurkundet worden. Das Grundstück sei aufgrund seiner zentralen Lage von besonderer Bedeutung für die weitere Entwicklung Freckenhorsts, heißt es in der Mitteilung. 

Einigung mit Erbengemeinschaft

Die Stadt Warendorf hatte sich viele Jahre vergeblich um einen Ankauf der inzwischen vollständig von Wohnbebauung umgebenen Flächen bemüht. Nunmehr sei es gelungen, sich mit der Erbengemeinschaft Breede auf Basis einer gutachterlichen Expertise auf einen Kaufpreis von 3,6 Millionen Euro zu verständigen. Am 1. Juli 2021 hatte der Rat der Stadt Warendorf den Kauf des Grundstücks beschlossen. 

Weiterentwicklung der Fläche nun möglich

Bereits im Jahre 2009 hatte das von Hermann Breede im Jahre 1891 gegründete Unternehmen als letzte Freckenhorster Weberei den Betrieb in den Firmengebäuden an der Ecke Merveldstraße/Feidiekstraße endgültig eingestellt. Im geltenden Flächennutzungsplan ist das Areal noch als gewerbliche Baufläche dargestellt, einen Bebauungsplan gibt es bislang nicht. Durch den Grundstückserwerb sei eine planerische Weiterentwicklung der Fläche nun möglich, teilt die Stadt abschließend mit.

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