Theater am Wall Warendorf macht „Kunstpause“


Und wieder eine „Kunstpause“: Das Theater am Wall Warendorf bleibt mindestens in den  nächsten zwei Wochen geschlossen.

Für zunächst zwei Wochen legt das Warendoifer Theater am Wall wegen der pandemischen Entwicklung erneut eine "Kunstpause" ein.  Foto: Theater am Wall

Warendorf (gl) - Das Theater am Wall unterbricht seinen Spielbetrieb für die Dauer von zunächst vierzehn Tagen. Nach intensiven Beratungen haben sich das Kulturbüro und der Verein Theater am Wall dazu entschieden, eine Spielpause einzulegen.

Besucher sind verunsichert

Grund sind die aktuellen Inzidenzen und die vielfach ausgesprochenen Appelle zur Kontaktreduzierung. Auch wenn die Vorstellungen unter den derzeit geltenden Bestimmungen noch machbar seien, führten die nachvollziehbaren Mahnungen aus Politik und Medizin zu steigender Unsicherheit bei Besuchern, teilt das Kulturbüro mit. Dies führe vermehrt zu Kartenrückgaben und einer insgesamt sehr geringen Nachfrage. 

Teils Ausfälle, teils Verschiebungen

Betroffen von der Entscheidung ist das Schauspiel „Heisenberg“ vom Wolfgang-Borchert-Theater, das am 3. Dezember stattfinden sollte. Hier ist auch kein Nachholtermin möglich, so dass die Karteninhaber den Kaufpreis zurückerhalten. Auch die beliebte Kinovorstellung der „Feuerzangenbowle“ fällt nach 2020 ein weiteres Mal aus, ebenso wie das am 12. Dezember geplante Klönkino mit dem Film „Love Sarah“.

Die Kabarett-Vorstellung „Die Rente ist sicher“ – geplant für den 9. Dezember – wird im September 2022 nachgeholt. Für diesen Termin behalten die Eintrittskarten ihre Gültigkeit.

Stornierungen sind möglich

Wer seine Karten online gekauft hat, wird von den Ticketportalen über die Rückerstattung informiert. Direktkartenkäufer werden gebeten, mit dem städtischen Kulturbüro (Telefon 02581 / 541411) oder der Tourist-Info (Telefon 02581 / 545454) Kontakt aufzunehmen.

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