Versammlung zum Warendorfer Hallenbad-Neubau


Damit im neuen Warendorfer Hallenbad 2026 geschwommen werden kann, muss jetzt Gas gegeben werden. Die Stadtwerke treiben das Vorhaben voran. 

Das bestehende Warendorfer Hallenbad soll durch einen Neubau ersetzt werden.

Warendorf (gl) - Der Zeitplan für den beschlossenen Hallenbad-Neubau sieht vor, dass bis Ende 2022 geeignete Antragsunterlagen für eine mögliche Förderung vorzubereiten sind. Der Baubeginn soll demnach 2024 erfolgen.

Raum- und Nutzungskonzept wird vorbereitet

Bei einer Bauzeit von etwa 24 Monaten ist mit der Eröffnung des neuen Hallenbades im Jahr 2026 zu rechnen. Die Stadtwerke Warendorf als Betreiber der örtlichen Bäder sind zwischenzeitlich beauftragt worden, bis zum Ende des Jahres 2021 ein Raum- und Nutzungskonzept vorzubereiten und mit allen zukünftigen Nutzergruppen abzustimmen.

Dafür laden sie nun zu Veranstaltungen ein, in deren Rahmen über die derzeitigen Pläne zum Hallenbadneubau informiert wird und eine Weiterentwicklung der Anforderungen an ein Raum- und Nutzungskonzept erfolgen soll. „Nutzer des heutigen Hallenbades sowie zukünftige Besucher des neuen Bades werden so in das Projekt einbezogen und können ihre Erfahrungen und Verbesserungen einfließen lassen“, erläutern die Stadtwerke.

Am 5. Oktober ist Bürgerbeteiligung 

Im Laufe des Septembers sind zunächst Schulen, Schwimmsportvereine sowie weitere Vereine und Institutionen für Menschen mit Einschränkungen eingeladen, bevor am Dienstag, 5. Oktober, eine Informationsveranstaltung für die Öffentlichkeit folgt. Aufgrund der aktuellen pandemischen Rahmenbedingungen ist die Teilnahme zunächst auf 60 Gäste beschränkt.

Ab 13. September ist eine Anmeldung möglich

Daher bieten die Stadtwerke eine Vorab-Anmeldung an, die am Montag, 13. September, im Internet unter www.hallenbad-neubau.de freigeschaltet wird. Über die Vorabanmeldung ist auch die Kontaktnachverfolgung sichergestellt. Auf der Seite www.hallenbad-neubau.de finden sich neben der Anmeldung zur Veranstaltung am 5. Oktober weiterführende Informationen zu den nun geplanten Informationsveranstaltungen sowie rund um den Hallenbad-Neubau. Sollte eine Präsenzveranstaltung Corona-bedingt nicht möglich sein, wird der Termin gegebenenfalls kurzfristig als virtuelle Veranstaltung durchgeführt. Die Stadtwerke Warendorf informieren in diesem Fall die Teilnehmer persönlich.

Andere Bäderbetriebe werden besucht

Das Unternehmen will darüber hinaus verschiedene andere Bäderbetriebe zusammen mit einer Delegation aus Kommunalpolitikern und Verwaltungsmitarbeitern besichtigen, um Eindrücke zu sammeln und sich mit anderen Betreibern auszutauschen. Bereits im Juli fand eine Bädertour nach Ahlen, Münster-Handorf, Emsdetten und Rheine statt, an der außer Stadtwerke-Geschäftsführer Urs Reitis und Tristan Lerchner, Betriebsleiter der Bäder, auch Warendorfs Bürgermeister Peter Horstmann und Baudirektor Peter Pesch teilgenommen hatten.

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