Vier Verletzte nach Frontalunfall in Neuwarendorf



Bei einem heftigen Frontalzusammenstoß zwischen zwei Autos auf der B64 in Neuwarendorf sind am Sonntag vier Personen schwer verletzt worden.

Vier Schwerverletzte sind bei einem Frontalzusammenstoß zu beklagen, der sich am Sonntagmittag auf der B64 in Neuwarendorf ereignet hat. Foto: Wild

Warendorf (pw) - Am Sonntag sind auf der B64 bei Warendorf ein aus Richtung Warendorf kommender Fiat und ein aus Fahrtrichtung Telgte entgegenkommender Ford gegen 11.40 Uhr kurz westlich hinter der Einmündung Tillmannstraße frontal zusammengestoßen. Laut Polizei hatte ein 28-jähriger Mann aus Rietberg, der in Richtung Telgte unterwegs war, trotz Gegenverkehrs überholt und war frontal und offenbar nahezu ungebremst mit einem entgegenkommenden Galaxy kollidiert. Darin saß eine 33-jährige Mutter aus Warendorf mit ihren beiden kleinen Kindern, der Junge sieben, das Mädchen drei Jahre alt.

Lebensgefahr für 28-Jähirgen

Ein Rettungshubschrauber landete auf der Fahrbahn. Foto: WildWie es von der Einsatzleitung der Feuerwehr vor Ort hieß, wurde der Fahrer des Fiat in seinem Fahrzeug eingeklemmt und lebensgefährlich verletzt. Auch die Frau und ihre beiden Kinder seien schwer verletzt worden.  Alle vier wurden vor Ort von Notarzt und  Rettungsdienst behandelt. Ein Rettungshubschrauber war auf der Fahrbahn gelandet und flog den schwerstverletzten 28-Jährigen ins Krankenhaus.

B64 zeitweise komplett gesperrt

Großalarm für die Einsatzkräfte von Rettungsdienst, Feuerwehr und Polizei auf der B64. Foto: Wild

Für die Zeit der Unfallaufnahme und Bergung der Fahrzeuge musste die B64 in beiden Fahrtrichtungen gesperrt werden. Die Polizei leitete den Verkehr in Warendorf ab Kreuzung Hellegraben um. Vor Ort waren auch Notfallseelsorger. Neben den beiden Feuerwehr-Löschzügen 1 und 2 aus Warendorf war auch der Löschzug Einen vor Ort, dazu mehrere Rettungstransportwagen des DRK Warendorf und von der Leitstelle beim Kreis Warendorf.

Lange Sperrung der B64

Die Wucht des Frontalaufpralls wird auch an dem Fiat deutlich, den der 28-jährige Unfallverursacher aus Rietberg gefahren hatte.Foto: WildAuch der Zugverkehr auf der Bahnstrecke Warendorf-Telgte war zeitweise beeinträchtigt. Die Polizei forderte ein spezialisiertes Unfallaufnahmeteam aus Münster zur Unterstützung an. Beide Fahrzeuge wurden sichergestellt, ein Spezialunternehmen zur Beseitigung ausgelaufener Betriebsstoffe angefordert. Da ein Teil des Erdreichs neben der Fahrbahn aufgenommen und entsorgt werden musste, blieb die Sperrung der B 64 aufrechterhalten. Der Schaden an den Fahrzeugen wurde vorläufig auf 17 500 Euro geschätzt.

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