Warendorf: Dreibrückenstraße bleibt länger Baustelle



Die Arbeiten an der Dreibrückenstraße in Warendorf sollten zügig erledigt werden. Doch sie werden später abgeschlossen als geplant.

Die Arbeiten an der Dreibrückenstraße werden später abgeschlossen sein als geplant. Foto: Wild

Warendorf (pw) - Das ist eine ganz schlechte Nachricht vor allem für die Geschäftsleute, aber auch eine böse Überraschung für den Schützenverein „Hinter den drei Brücken“ zu ihrem Jubiläums-Schützenfest: Die Fertigstellung der Bauarbeiten auf der Dreibrückenstraße wird sich verzögern. Das hat am Freitag die Stadtverwaltung bekanntgegeben.

„Lieferengpässe, technische Probleme und Corona machen den Ausführenden an der Baustelle auf der Dreibrückenstraße einen Strich durch die Rechnung“, heißt es in einer Presseerklärung aus dem Bürgermeisterbüro. Nicht wie geplant bis Ende Juli, sondern noch bis Ende August wird die Sperrung der Straße dauern.

Arbeiten ruhen zum Schützenfest

Zum Jubiläumsschützenfest des Schützenvereins „Hinter den drei Brücken“ am ersten Augustwochenende sollen die Bauarbeiten jedoch ruhen. Am kommenden Mittwoch, 3. August, werden die Arbeiten bis zum darauffolgenden Montag unterbrochen. Darauf hatten sich der Abwasserbetrieb, die Stadt und der Verein bereits geeinigt. Und auch die Durchführung der traditionellen Parade und des Festumzugs soll –trotz Baustelle – „nichts im Weg stehen“, wie es heißt. „Wir werden den Weg entsprechend vorbereiten, sodass das alle geplanten Aktivitäten im Rahmen des Schützenfests trotzdem stattfinden können“, erklärt Martin Schäper, Projektverantwortlicher des Abwasserbetriebs Warendorf.

Start war bereits holprig

Nicht nur die Sperrung der Dreibrückenstraße dauert noch an, auch die Nebenstraße „Querstraße“ muss im Zuge einer Anschlussverlegung kurzzeitig gesperrt werden. Anwohnerinnen und Anwohner werden von der ausführenden Baufirma über die Verlängerung der Bauarbeiten informiert, heißt es aus dem Bürgermeisterbüro.

Wie berichtet, war schon der Start der umfangreichen Kanalbaumaßnahme holprig. Betroffene Anlieger waren seinerzeit zu kurzfristig und vor allem aus Sicht von Geschäftsleuten an der Dreibrückenstraße – darunter Hotel Mersch und Edeka-Markt Buller – nicht ausreichend informiert worden. Jetzt ist mit der Verlängerung der Baumaßnahme das eingetreten, was Kritiker befürchtet hatten.

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