Warendorfer Wunschbaum steht bei den Stadtwerken


Bis zum 16. Dezember haben Warendorfer die Möglichkeit, Kindern aus Familien mit wenig Geld einen Wunsch zu erfüllen.

Werben für den Wunschbaum: Bürgermeister Peter Horstmann und Stadtwerke-Geschäftsführer Ulrich Butterschlot. Foto: Stadtwerke

Warendorf (gl) - Die Stadtwerke Warendorf veranstalten in diesem Jahr erneut ihre Spendenaktion Wunschbaum, bei der Warendorfer Kindern und Jugendlichen aus Familien, die sich in einer finanziellen Notlage befinden, ein Geschenkewunsch zu Weihnachten erfüllt wird.

Im vergangenen Jahr kamen 126 Geschenke und Gutscheine zusammen, die über die Caritas, den Warendorfer Warenkorb und das Frauenhaus an die Kinder überreicht wurden. In diesem Jahr hängen bis zum 16. Dezember erneut Wunschzettel am Weihnachtsbaum im Stadtwerke-City-Shop. Alle Warendorfer sind eingeladen, das Projekt zu unterstützen.

Malbuch steht auf dem Wunschzettel

Auf den Wunschzetteln stehen Wünsche wie ein Malbuch oder Materialien zum Basteln, eine Leggings oder, wie im vergangenen Jahr, Duschgel für den Jungen, der im Verein Fußball spielt und deshalb viel duschen muss, oder aber ein Strampler für den neuen Familienzuwachs. Die großen Wünsche sind dann zum Beispiel weniger Streit, ein ruhiges Leben oder „dass Mama wieder gesund wird“, wie es auf den Wunschzetteln zu lesen ist.

Wie bereits im vergangenen Jahr sind die Warendorfer Caritas und das Frauenhaus beziehungsweise der Verein Frauen helfen Frauen mit dabei und unterstützen die Stadtwerke in der Umsetzung des Projekts, indem sie Kontakt zu den von ihnen betreuten Familien aufnehmen und Eltern dazu animieren, sich ihrerseits zu beteiligen.

Namen nur Organisationen bekannt

Anhand von Fragebögen teilen Eltern die Wünsche ihrer Kinder den Mitarbeitern der Caritas und des Frauenhauses mit. „Für die Mitarbeiter der beteiligten Organisationen ist das Engagement ein zusätzlicher Aufwand, denn häufig besprechen sie die Fragebögen gemeinsam mit den Eltern“, schreiben die Stadtwerke in einer Mitteilung.

Die Teilnahme sei vollständig anonym, Namen der Eltern seien lediglich den Ansprechpartnern der beteiligten Einrichtungen bekannt. Die Hilfsbedürftigkeit sei für viele Familien mit Scham verbunden, erklärt Gudrun Röwekamp von der Caritas Warendorf in der Mitteilung der Stadtwerke und erinnert sich an das vergangene Jahr und die Reaktionen der beschenkten Kinder und ihrer Eltern. „Sie sind einfach auch glücklich darüber, dass in dieser Zeit an sie gedacht wird und zeigen ganz viel Dankbarkeit“, erzählt Birgit Röwekamp.

Stadtwerke besorgen Geschenke

Im Stadtwerke- City-Shop steht der Weihnachtsbaum, an dem die Wunschzettel der Kinder hängen. Jeder, der sich an der Aktion beteiligen möchte, kann sich einen Wunschzettel vom Baum nehmen und den Betrag für das gewünschte Geschenk mittels EC-Karte bezahlen, schreiben die Stadtwerke in einer Mitteilung. Auf einer Karte kann man noch einen Weihnachtsgruß für das beschenkte Kind hinterlassen.

Die Geschenke besorgen die Mitarbeiter der Stadtwerke, um sicherzustellen, dass alles pünktlich und passend übergeben werden kann. Nach dem 16. Dezember werden die Geschenke verpackt und an die Organisatoren von Caritas, Frauenhaus sowie dem Verein Frauen helfen Frauen übergeben.

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