Zufriedene Trödler beim Freckenhorster Herbst


Wegen der Pandemie gab es beim Freckenhorster Herbst nur ein abgespecktes Programm. Der Trödelmarkt bewährte sich als Herzstück.

Ansturm bei besten äußeren Bedingungen: Zahlreiche Kaufinteressierte nahmen das Angebot an den Trödelständen in Freckenhorst unter die Lupe. Foto: Baumjohann

Freckenhorst (bjo) - Strahlender Sonnenschein, zufriedene Trödler und trotz guter Besucherzahlen immer genügend Platz in den Straßen der Stiftsstadt: Besser hätte die 34. Auflage des Freckenhorster Herbsts unter Pandemiebedingungen wohl nicht laufen können.

Nur fünf Wochen Vorbereitungszeit

Gerade einmal fünf Wochen ist es her, dass sich die Freckenhorster Werbegemeinschaft unter Federführung ihres Vorsitzenden Christian Murrenhoff dazu entschieden hatte, den 34. Freckenhorster Herbst durchzuführen. „Wir haben an ganz vielen Stellen Unterstützung erfahren“, dankte er in seiner Ansprache beim Fassanstich. Dass der Herbst nun stattfinden könne, sei eine richtige Teamleistung: „Jeder hat seinen Job gemacht“, dankte Murrenhoff allen Aktiven innerhalb und außerhalb der Werbegemeinschaft.

August Finkenbrink sticht das Fass an

Über Lob und Anerkennung durfte sich am Samstag auch August Finkenbrink freuen. Dem ehemaligen Bezirksausschussvorsitzenden war es vorbehalten, den Herbst mit dem Fassanstich symbolisch zu eröffnen. Zuvor hatte Martin Richter die Verdienste seines CDU-Parteifreundes in einer Laudatio gewürdigt und festgehalten: „Er lässt sich nicht verbiegen, ist bodenständig und sehr vertraut mit den Bürgern unserer Gemeinde. Er hat Freckenhorst an vielen Stellen ein Gesicht gegeben.“ Worte, die Finkenbrink gern gehört hat. „Ein bisschen dick aufgetragen“ habe Richter mit seiner Laudatio schon, befand der Geehrte und versicherte: „Politik, Kirche und allgemein das Ehrenamt haben mir immer sehr viel Freude bereitet.“

Kühler Auftakt im Morgengrauen

Tatsächlich begonnen hatte der Freckenhorster Herbst 2021 schon einige Stunden vor dem Fassanstich. Noch im Morgengrauen bauten die Trödler ihre Stände am Straßenrand auf und warteten auf Schnäppchenjäger. Gut, wer dabei an eine Decke und wärmende Getränke gedacht hatte, denn der Nebel des Morgens machte es unangenehm frisch, bis die Sonne gegen 10 Uhr die Oberhand gewann und aus dem Freckenhorster Herbst fast ein Freckenhorster (Spät-)Sommer wurde.

Reguläres Fest soll 2022 folgen

Nicht nur das Wetter hat den Verantwortlichen der Werbegemeinschaft am Wochenende recht gegeben, den Freckenhorster Herbst durchzuführen – die gute Stimmung auf den Straßen und an den Ständen war ebenfalls Beweis genug für die Richtigkeit der Entscheidung. Und trotzdem wird wohl niemand Michael Gierhake widersprechen. „Wir hoffen auf einen normalen Freckenhorster Herbst 2022 mit allen liebgewonnenen Gewohnheiten“, hatte der Bezirksausschussvorsitzende als Vertreter der Stadt bei der offiziellen Herbsteröffnung festgehalten

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