Zwei Warendorfer Frauengemeinschaften fusionieren



Als KFD St. Marien-St. Laurentius wollen ab 1. September zwei vormals selbstständige Frauengemeinschaften in die Zukunft gehen.

Das Führungsteam der KFD St. Marien zu Beginn der Versammlung: (v. l.) Monika Lucht, Marianne Gedigk, Barbara Feidieker, Hedwig Wittkamp, Birgitt Schulte, Annette Rolf, Gisela Vinnenberg und Marianne Schumacher. Foto: Kleigrewe

Warendorf (rik) - Die Fusion der beiden Warendorfer Frauengemeinschaften St. Marien und St. Laurentius ist perfekt. Nach den Laurentiusfrauen stimmten jetzt auch die Mitglieder der KFD St. Marien mit großer Mehrheit für den Zusammenschluss. 

Bereits vor zwei Jahren hätten die Laurentiusfrauen angefragt, ob Interesse an einer Fusion bestehe, blickte Pastoralreferentin Marion Bause bei der Jahreshauptversammlung im Pfarrheim am Marienkirchplatz zurück. Seitdem habe es immer wieder Gespräche gegeben, eine Entscheidung sei aber auch wegen der Coronapause bisher nicht gefallen. Doch schon jetzt habe es im Programm gemeinsame Aktivitäten der beiden Gemeinschaften gegeben. 

Gut, Kräfte zu bündeln

Es sei gut, sich zusammen zu tun und die Kräfte zu bündeln, hatte Pfarrdechant Peter Lenfers in seinem Grußwort zu Beginn der Versammlung gesagt. In einer Zeit, in der in der Kirche viel in Bewegung sei, gelte es, gute Wege in die Zukunft zu finden, betonte er und wünschte den Frauen bei ihrer wichtigen Entscheidung ein glückliches Händchen. 

Zusammenschluss ab 1. September 

Die Entscheidung fiel dann ganz eindeutig aus. Mit 46 Ja-Stimmen bei fünf Ablehnungen sprach sich eine klare Mehrheit der anwesenden Frauen für die Fusion mit der KFD St. Laurentius aus. Teamsprecherin Hedwig Wittkamp legte daraufhin mit sofortiger Wirkung ihr Amt nieder. Ab dem 1. September wird es damit die neue Frauengemeinschaft St. Marien-St. Laurentius geben. Für den 22. September ist ein Festakt geplant, bei dem nicht nur der gemeinsame Neuanfang, sondern auch der 125. Geburtstag beider dann ehemaligen Frauengemeinschaften gefeiert wird. Das 100-jährige Bestehen hatten die KFD St. Marien und die KFD St. Laurentius vor 25 Jahren übrigens auch gemeinsam in einem großen Zelt gefeiert. 

Vertretung in Gesellschaft und Politik

Bevor es an die Abstimmung ging, hatte Bildungsreferentin Sandra Cichon vom KFD-Diözesanverband Münster den Frauen noch einmal die Bedeutung der KFD, des größten katholischen Frauenverbands Deutschlands mit mehr als 400 000 Mitgliedern, erläutert. Die KFD engagiere sich auf vielen Ebenen in Gesellschaft und Politik für das Wohl der Frauen und vertrete ihre Interessen. Es lohne sich, Mitglied in einem starken Verband zu sein, betonte sie. 

Seit mehr als 60 Jahren Mitglied

Auf eine besonders lange Zugehörigkeit zur KFD St. Marien kann Elisabeth Bexte zurückblicken. Sie ist seit 1961 als Mitglied und Helferin aktiv und wurde für diese lange Treue bei der Jahreshauptversammlung mit einem Blumenstrauß und einem Geschenk geehrt.

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