120 Gäste beim Seniorenadvent in Pixel



Herzebrock-Clarholz (br) - Die Seniorenadventsfeier der Müttertheatergruppe des Bürgerzentrums St. Michael wird mehr und mehr zum Publikumsmagneten. 120 Frauen und Männer fanden am Freitag den Weg in die ehemalige Michaelschule. Die Gäste kommen nicht nur aus den umliegenden Bauerschaften.

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Auch Herzebrocker nehmen gern an der Feier teil. „Wir mussten nachdecken“, berichtete Veronika Beckord, Die mit 110 Besuchern gerechnet hatte. Die Haumeisterin des Bürgerzentrums sorgte mit sechs Frauen für die Bewirtung der Gäste. Zu den fleißigen Helferinnen zählten Elisabeth Pollmeier, Irmgard Kuhre, Annette Klüsener, Annette Kuhre, Martina Wöstmann und Franziska Petermann. Sie und die Müttertheatergruppe hatten die Aula vorweihnachtlich geschmückt. 25 Torten hatten die Frauen aus der Nachbarschaft gebacken. Provisorisch war die Küchenzeile der Schule noch einmal aufgebaut worden. Die Helfer kamen mit dem Kaffeekochen kaum nach.

Günter Bartelt hatte die Senioren in der Aula begrüßt. Er sorgte am Akkordeon für den musikalischen Part. Der Rheda-Wiedenbrücker wurde gesanglich von Anneliese Lüdtke unterstützt.

Höhepunkt des Nachmittags aber waren die Vorführungen der Müttertheatergruppe. Insgesamt acht Sketche brachten sie auf Bühne und wieder einmal waren die Stücke mit reichlich Lokalkolorit gewürzt.

So lebte beispielsweise in „Der letzte Schnaps“ mit Karin Wittop und Karin Lüdtke die Groppeler Gaststätte „Scharfes Eck“ wieder auf. Die Anekdote von einem Pferdehändler, die darin zum Besten gegeben wurde, soll der Wahrheit entsprechen, wurde im Publikum gemunkelt. Es ging um einem alten Gaul, der mit schwarzer Schuhcreme zu einem glänzenden, jungen Tier poliert werden sollte.

Viel zu lachen hatten die Zuschauer auch, als im Sketch „Guten Flug“ die Gesellschaft Pixel-Air mit den Passagieren in die Luft ging. Als nörgelnder Fluggast ging Rita Sandfort ihrem Sitznachbarn Monika Kuhlmann dabei so lange mit Schauergeschichten vom Fliegen auf die Nerven, bis dieser den Fensterplatz freiwillig räumte.

Zu guter Letzt fand auch noch St. Nikolaus den Weg in die Michaelschule. Er hatte Geschenke für die Organisatoren mitgebracht. Außerdem wurde für einen guten Zweck gesammelt. Wem das Geld zugutekommen soll, will das Team noch festlegen.

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