27 785 Gütersloher haben schon per Brief gewählt


Rekord: Bis Donnerstag, 14 Uhr, haben 39,11 Prozent aller Wahlberechtigten in Gütersloh Briefwahl beantragt oder per Briefwahl abgestimmt.

Ohne Terminvereinbarung können Gütersloher Bürger das Briefwahlbüro im Rathaus aufsuchen. Dort können Briefwahlunterlagen noch persönlich beantragt und mitgenommen werden. Dort darf auch direkt gewählt werden.

Gütersloh (gl/din) - Das sind 27 785 von insgesamt 71 051 Güterslohern, die bei der Bundestagswahl am Sonntag stimmberechtigt sind. Zum Vergleich: 2017 waren es insgesamt 23,15 Prozent, das waren 16 480 von 71 173. Die Lust, am Wahltag zur Urne zu gehen, hat damit deutlich abgenommen. 

Direkt wählen im Rathaus

Briefwahl: Die Stadt erinnert in einer Mitteilung daran, dass Briefwahlunterlagen noch bis morgen, Freitag, 18 Uhr, im Briefwahlbüro im Rathaus (Seiteneingang von der Berliner Straße) persönlich beantragt und mitgenommen werden können. Alternativ darf dort auch – ohne vorherige Terminvereinbarung – direkt gewählt werden. Mitzubringen ist der Personalausweis. Öffnungszeiten sind Donnerstag und Freitag von 8 bis 18 Uhr. 

Eingang bis Sonntag, 18 Uhr

Die Wahlbriefe müssen bis Sonntag, 18 Uhr, im Rathaus eingegangen sein. Auf der sicheren Seite ist man, wenn man den Wahlbrief in den Rathaus-Briefkasten (seitlich des Haupteingangs) einwirft. Im Falle plötzlicher Erkrankung am Wahltag, die eine Stimmabgabe im Wahllokal unmöglich macht, ist die Ausgabe von Briefwahlunterlagen an eine bevollmächtigte Person am Sonntag bis 15 Uhr möglich. Dazu muss die Stadtverwaltung kontaktiert werden (Telefon 05241/821). 

Veränderung bei den Wahllokalen

Wahllokale: Für die Bundestagswahl sind auf dem Gebiet der Stadt Gütersloh 53 Wahllokale (Stimmbezirke) eingeteilt. Welches Gebäude man am 26. September zur Stimmabgabe aufsuchen muss, wenn man nicht per Brief gewählt hat, steht auf der Wahlbenachrichtigung. Pandemiebedingt werden erneut weder Kindergärten noch Senioreneinrichtungen als Wahllokale genutzt. 

Auf folgende Änderungen weist die Stadt besonders hin: Wer früher zur Stimmabgabe ins Seniorenheim Wilhelm-Florin-Zentrum ging, geht jetzt ins Rathaus. Als Ersatz für den Waldorf-Kindergarten in Hollen dient die Grundschule Blankenhagen. In Isselhorst werden drei Wahllokale eingerichtet – das zusätzliche Wahllokal befindet sich in der Festhalle, Haller Straße 108. 

Im Bereich Geschwister-Scholl-Realschule und Grundschule Sundern werden drei Wahlräume eingerichtet. Der Einzugsbereich der Wahllokale wurde zum Teil verändert. Zwecks Entzerrung wechseln die Lokale aus der Overbergschule in die beiden Sporthallen der Hermann-Hesse-Schule. Die Wahllokale sind Sonntag von 8 bis 18 Uhr geöffnet.

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