A2: Schwerer Unfall mit Verletzten bei Beckum


[UPDATE 11 Uhr] Beckum (ei) - Auf der Autobahn 2 bei Beckum ist es am Sonntagabend zu einem schweren Unfall gekommen. Dabei wurden fünf Menschen verletzt.

Am Sonntagabend hat ein Bulli-Fahrer auf der Autobahn 2 bei Beckum die Kontrolle über sein Fahrzeug verloren. Bei dem Alleinunfall wurden alle fünf Insassen verletzt. Fotos: Eickhoff

Gegen 20.20 Uhr ereignete sich der Unfall in Fahrtrichtung Dortmund. In Höhe der Hammer Straße verlor die Fahrerin (37) eines VW Bullis die Kontrolle über ihr Fahrzeug, als sie für einen Überholvorgang vom mittleren auf den linken Fahrstreifen wechseln wollte. Da sie nach eigenen Angaben beim Ausscheren einen herannahenden Wagen im Hintergrund sah, brach sie den Überholvorgang ab.

Bulli kippt auf die Seite

Der in Hamm zugelassene Wagen geriet in der Folge ins Schleudern und prallte rechts in die Seitenplanke. Anschließend kippte der Volkswagen auf die Seite und schleuderte auf den linken Fahrstreifen. Dort blieb der Wagen quer zur Fahrspur liegen. Im Fahrzeug waren neben der Fahrerin noch ein Mann (37) und drei Kinder (9, 5 und 1).

Nach dem Notruf bei der Feuerwehr wurde neben den Kräften aus Beckum fünf Rettungswagen sowie die Notarzteinsatzfahrzeuge aus Beckum und Oelde an die Unfallstelle entsandt. Auch der „Leitende Notarzt“ des Kreises Warendorf eilte zu der Unfallstelle. Die fünf Insassen wurden an der Unfallstelle untersucht und anschließend ins Krankenhaus transportiert.

Bis zu fünf Kilometer Stau

Wie das Polizeipräsidium Dortmund am Montagmorgen mitteilte, hatten sie nach jetzigem Stand viel Glück: Alle konnten nach ambulanter Behandlung das Krankenhaus verlassen.

Die zuständigen Beamten der Autobahnpolizeiwache Kamen sperrten während der Rettungsarbeiten alle drei Fahrstreifen. Der Verkehr konnte über den Standstreifen die Unfallstelle passieren. Nach rund einer Stunde wurde auch der rechte Fahrstreifen wieder freigegeben.Nach dem Unfall staute es sich auf der A2.

Der Verkehr staute sich auf einer Länge von bis zu fünf Kilometern, die Reisezeit verzögerte sich für die Betroffenen um bis zu 45 Minuten. Gegen 22 Uhr hatte sich die Situation auf der Schnellstraße wieder normalisiert.

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