Arbeiten im Pepper schreiten voran



Langenberg (sta) - „Es geht voran“ – so könnte man den Stand der Renovierungsarbeiten im Jugendtreff „Pepper“ an der Mehrzweckhalle in Langenberg beschreiben. Das war nicht immer so, denn über ein halbes Jahr musste ein Großteil der Arbeiten aufgrund eines Wasserschadens ruhen.

Die umfangreichen Arbeiten im Langenberger Jugendtreff sind bald erledigt. Dann werden mit dem passenden Werkzeug die „kleineren Sachen“ in Angriff genommen.

 Seit ein paar Wochen geht es nun weiter und seitdem hat sich schon einiges getan. Der Eingangs- und der Fernsehraum sind gestrichen worden und bekommen zum Teil neue Deckenplatten. Die veraltete Elektronik wurde ersetzt und neu installiert. „Wir schließen die umfangreichen Arbeiten in den nächsten zwei Wochen ab. Dann kommen die kleineren Sachen dran“, informiert Kevin Hustemeier, der als gelernter Elektriker der „Teamchef“ ist und die Arbeiten leitet. Er ist Mitglied der Langenberger Jugend, die bei der Renovierung des „Peppers“ mithilft.

Auch die Jugendlichen als Nutzer des Treffs helfen bei der Renovierung tatkräftig mit, was dem „Pepper“-Team ein besonderes Anliegen ist. „Dadurch bekommen sie eine höhere Wertschätzung für ihr Pepper“, ist sich Katharina Gimbel, Teammitglied im Jugendtreff, sicher. Das Gros der Arbeiten wurde übrigens in Eigenregie erledigt.

Zu den nun anstehenden „kleineren Sachen“ gehört unter anderem die Einrichtung und Möblierung der renovierten Räume. Auch dabei sollen die Jugendlichen möglichst viel selbst gestalten. „Sie sind diejenigen, die sich hier wohlfühlen sollen“, erläutert Katharina Gimbel. Gerade der Eingangsraum wird deshalb grundlegend umgestaltet. Er sei bisher kühl und kalt sowie nach außen offen gewesen. Er soll jetzt bequemer gestaltet werden.

Den Jugendlichen wird so die Möglichkeit gegeben, abseits der Fernseh- und Spieleräume zur Ruhe zu kommen. Durch eine Trennwand wird ein gemütlicher „Lounge-Bereich“ entstehen, und auf einem Podest sollen weitere Sitzmöglichkeit geschaffen werden. Die „Lounge“ wird mit Palettenmöbeln ausgestattet, die von den Jugendlichen ebenfalls selbst gebaut werden. Ein Teil des Raums wird zu einer „Internetecke“ umgerüstet.

Auch die bisher kaum genutzte Theke soll nun stärker einbezogen und renoviert werden. Der angrenzende Fernsehraum wird in ein „Mini-Kino“ verwandelt. Ein Podium sorgt bald für freie Sicht auf den Bildschirm. „Wir möchten, dass der Raum eine richtige Kinoatmosphäre bekommt“, sagt Katharina Gimbel.

Damit das „Pepper“ in Langenberg in den Sommerferien wieder für die Ferienspiele zur Verfügung steht, sollen die restlichen Arbeiten schnell fertiggestellt werden.

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