Auto prallt auf stehendes Fahrzeug


Rheda-Wiedenbrück (ei) - Lebensgefährlich verletzt worden ist in der Nacht zu Sonntag ein 52-jähriger Mercedesfahrer aus Langenberg bei einem schweren Unfall auf der Umgehungsstraße (B 64) in Höhe der Anschlussstelle Rietberger Straße in Lintel.

In der Nacht zu Sonntag hat sich auf der Umgehungsstraße (B 64) in Höhe der Anschlussstelle Rietberger Straße in Lintel ein schwerer Unfall ereignet. Ein Langenberger wurde dabei lebensgefährlich verletzt.

Wie die Beamten des für diesen Bereich zuständigen Polizeipräsidiums Bielefeld am frühen Sonntagmorgen mitteilten, stand der 52-Jährige mit einem unbeleuchteten Mercedes CLS auf dem linken der zwei Fahrstreifen. Ein 58-Jähriger am Steuer eines Renault Megane aus Gütersloh befuhr den Angaben zufolge zunächst die rechte Fahrbahn. Er wechselte auf den linken Fahrstreifen, um einer 54-jährigen Fahrerin eines Mercedes CLA das Auffahren auf die autobahnähnlich ausgebaute Bundesstraße zu erleichtern. 

Langenberger lebensgefährlich verletzt

Der Renaultfahrer erkannte den unbeleuchteten CLS zu spät und fuhr augenscheinlich nahezu ungebremst mit seiner linken Front auf das linke Heck des offenbar etwas quer auf der Straße stehenden Mercedes. Dieser wurde in die Mittelleitplanke geschleudert und von dort wieder auf die Fahrbahn zurück. Bei dem Ausweichmanöver kam der Renaultfahrer auf den rechten Streifen und kollidierte mit dem Wagen der 54-Jährigen. Beide Autos gerieten durch die Wucht des Zusammenpralls in eine Rotationsbewegung und blieben entgegen der Fahrtrichtung auf der Straße stehen. Der Langenberger wurde lebensgefährlich verletzt.

Er wurde am Unfallort von den Besatzungen eines Rettungswagens sowie des Notarzteinsatzfahrzeugs versorgt und später in die Spezialklinik Gilead I. (Bethel) transportiert. Nach Polizeiangaben war der Mann scheinbar stark alkoholisiert, ihm wurde später im Krankenhaus eine Blutprobe entnommen und sein Führerschein sichergestellt. Der Renaultfahrer erlitt leichte Blessuren und konnte nach ambulanter Behandlung das Krankenhaus wieder verlassen. In dem CLA saßen insgesamt vier Personen. Sie blieben unverletzt und konnten ihre Fahrt im Taxi fortsetzen.

Straße mehrere Stunden gesperrt

Die Beamten der Polizei-Autobahnstation Stukenbrock sperrten den Autobahnzubringer für rund fünf Stunden. Der Löschzug Wiedenbrück wurde alarmiert, um die Unfallstelle auszuleuchten, ferner kam die in St. Vit stationierte Drohne der Informations- und Kommunikationsgruppe (IuK) des Kreisfeuerwehrverbands zum Einsatz, um die Spuren auf dem Asphalt zu sichern. Die Staatsanwaltschaft Bielefeld beauftragte einen Unfallanalytiker mit der Rekonstruierung des Geschehens. Er nahm noch am Unfallort seine Ermittlungen auf.

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