Bernhard Daldrup (SPD)



Name: Bernhard Daldrup

Alter: 61

Beruf: Mitglied des Bundestags, Politikwissenschaftler, Geschäftsführer der SGK NRW

Familienstand: verheiratet

Religionszugehörigkeit: römisch-katholisch

Wohnort: Sendenhorst

Persönliches

Mit wem würden Sie – außer der Familie und Freunden – gern einmal Urlaub machen? Ein Urlaub ohne Freunde und Familie ist für mich kein gelungener Urlaub.

Worüber haben Sie zuletzt gelacht? Ich lache gerne und viel. Meist ist es Situationskomik.

Was bringt Sie auf die Palme? Ignoranz und Desinteresse

Wovor haben Sie am meisten Angst? Dass mir der Himmel auf den Kopf fällt

Waren Sie ein guter Schüler? Nicht immer

In welchem Kleidungsstück fühlen Sie sich am wohlsten? Kommt auf die Jahreszeit an. Jeans geht fast immer.

Was hat Sie bewogen, Politik zu machen? Als Jugendlicher ging uns unser Leben in der Kleinstadt auf den Wecker, später der Drang die Welt oder - etwas bescheidener - die Gesellschaft zum Besseren zu verändern. Außerdem wollte ich immer auch selbst über meine Zukunft bestimmen. Dazu ermutige ich auch junge Menschen heute.

Fleisch oder Gemüse? Fleisch mit Gemüse

Welche Musik bevorzugen Sie? Mal Jazz, mal Klassik, mal Schlager

Welches Auto fahren Sie? Einen Audi

Was sehen Sie sich gern im Fernsehen an? Nachrichten, gute Krimis, wenn's geht Tatort (aber seltener), Dokus

Wer war in der Kindheit Ihr Idol? Wer ist es heute? Es gab immer Menschen, die ich bewundert habe: Willy Brandt, den ich selbst erlebt habe, gehört aus der Politik dazu. Derzeit beeindruckt mich Papst Franziskus sehr. Es sind aber nicht nur große Namen: Auch wer sich im Kleinen für andere einsetzt, hat Bewunderung verdient.

Wenn Sie in die Geschichte eingreifen könnten – an welcher Stelle würden Sie eine Weiche umstellen? Faschismus verhindern. Die Geschichte liegt aber hinter uns und kann nicht verändert werden. Wir sollten aber aus dieser lernen und die Zukunft gestalten.

Was halten Sie von demokratischen Entscheidungen innerhalb der Familie? Selbstverständlich und wichtig. Demokratie ist nämlich nicht nur einfach mal abstimmen, sondern sich auseinanderzusetzen, diskutieren, um eine Lösung gemeinsam ringen.

Womit, glauben Sie, können Sie junge Wähler für sich gewinnen? Ich sage Ihnen, dass es um ihre eigene Zukunft geht. Die großen Fragen unserer Zeit sind aber nicht erledigt und darüber spreche ich mit ihnen. Beispielsweise Gerechtigkeit in unserer Gesellschaft, Umweltschutz, Gleichstellung von Männern und Frauen und der gläserne Mensch auf dem Schachbrett der Digitalisierung. 

#Wörtliches in 140 Zeichen:

Eine Twitter-Botschaft an die Wähler: Fortschritt statt Stillstand. Martin Schulz anstatt Merkel. Deine Stimme zählt.

Eine Twitter-Botschaft an US-Präsident Donald Trump: Mit Verlaub, Herr Präsident, Sie sind eine Schande für ihr großartiges Land.

Eine Twitter-Botschaft an Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier: Lieber FWS, in stürmischen Zeiten bist Du der richtige Mann im Amt des Bundespräsidenten.

Eine Twitter-Botschaft an Papst Franziskus: Ihr Modernisierungskurs ist das Beste, was der katholischen Kirche passieren konnte.

Bitte vervollständigen Sie folgende Satzanfänge:

Falls ich einmal eine Autobiografie herausgebe, fände ich folgenden Titel angemessen: „Trotz alledem - Es lohnt sich“

Sollte ich einmal auswandern, dann am ehesten nach… Utopia.

Wenn ich vor einem öffentlichen Auftritt nervös bin, dann... atme ich tief durch.

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