Boule ist für jedes Alter geeignet



Ahlen (rad) - Der Sport- und Freizeitausschusses ist am Montag zu Gast beim Ahlener Pétanque-Club La Différence gewesen. Zu Beginn der Sitzung, in der unter anderem zusätzliche Mittel für die Ahlener Sportvereine zur Förderung der Jugendarbeit freigeben wurden, besichtigten die Politiker die Anlage.

Mitglieder des Sport- und Freizeitausschusses haben die Anlage des Pétanque-Clubs La Différence in Ahlen besichtigt. Gründungsmitglied Axel Ronig (r.) erläuterte dabei die Spielregeln.

35 Bahnen, auf denen die rund 40 Mitglieder des Ahlener Pétanque-Clubs La Différence und Gäste bei Turnieren dem Boule-Sport nachgehen können, ein eigenes Clubheim – und das Ganze in idyllischer Lage am Stadtrand Ahlens. Kein Wunder, dass die Anlage weit über die Grenzen Nordrhein-Westfalens hinaus bekannt ist, wie Axel Ronig am Montag den Mitgliedern des Sport- und Freizeitausschusses erklärte.

Verein würde sich über mehr Mitglieder freuen

Axel Ronig, Gründungsmitglied des vor 30 Jahren entstandenen Vereins, stellte den Kommunalpolitikern die Sportstätte vor, die der Pétanque-Club seit 1998 nutzt. Zuvor wurde auf dem Dr.-Paul-Rosenbaum-Platz gespielt. Von Fortuna Ahlen habe man einen Teil des Vereinsheims am Hövenerort übernommen. Um das Gebäude herum entstanden 35 Boule-Bahnen, die von den eigenen Mitgliedern und Turniergästen bespielt werden. Zum traditionellen Jahr-Einboulen im Januar kämen bis zu 150 Spieler, berichtete Ronig. Bei noch größeren Veranstaltungen nutze man den benachbarten Ascheplatz. Zum 30-jährigen Bestehen des Vereins hätten die Mitglieder die Anlage aufgehübscht und der Hammer Künstler The Uzey die Fassade des Clubheims künstlerisch gestaltet, so Ronig. Knapp 40 Mitglieder hat der La Différence aktuell. „Wir können weitere gebrauchen“, machte das Gründungsmitglied deutlich.

Der Verein mit dem Vorsitzenden Jeshu Jacob und dem stellvertretenden Vorsitzenden Guido Bergob an der Spitze wolle sich dazu noch stärker für den Stadtteil öffnen. So haben sich die Boule-Sportler bei dem Fest zur Einweihung des Richterbachparks am vergangenen Samstag mit einer Aktion vorgestellt. Außerdem sei die Zusammenarbeit mit der Behindertensportgemeinschaft geplant. Denn, so hatte Ronig bei seiner Führung und Erläuterung der Spielregeln erklärt: „Boule spielen kann jeder, gleich, welchen Alters.“

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