„Brauchen Sieg, Zuschauer und dann die Pause“



Das „Hammer-Auftaktprogramm“, das Trainer Manuel Mühlbrandt angesichts der ersten vier Spiele in der Handball-Oberliga befürchtet hatte, war keine Übertreibung.

Mannschaftskapitän Sven Bröskamp zählt  im Heimspiel gegen Rödinghausen wieder zum Aufgebot der TSG.

Harsewinkel (zog) -  Nach dem hart erkämpften Auftaktsieg über Mennighüffen verlor die TSG Harsewinkel gegen Möllbergen und Loxten, die aktuell die Tabelle anführen. Mit dem CVJM Rödinghausen stellt sich am Freitag um 20 Uhr der vierte Hammer in der Harsewinkeler Sporthalle vor.

 Und trifft auf ein Gastgeberteam, das viele personelle Fragezeichen hinter sich stehen hat. Kapitän Sven Bröskamp ist erst am Dienstag aus dem Krankenhaus entlassen worden, in das er aufgrund von Kreislaufproblemen am vergangenen Donnerstag eingeliefert worden war. „Er hat vom Arzt grünes Licht bekommen“, hat Mühlbrandt seinen „Capitano“ gestern Abend zu einem ersten Trainings-Testlauf wieder auf der Brücke begrüßt. 

„Capitano“ zum Test auf der Brücke

Heiner Steinkühler ist nach seinem Schlag auf den Solarplexus in Loxten intensiv von den „Physios“ behandelt worden und hat Mittwoch erstmals Trainingsbereitschaft signalisiert. Florian Bröskamp beißt trotz Patellasehnenbeschwerden auf die Zähne. Das Training musste am Dienstag vom ehemaligen Abwehrchef und nun Trainer des Frauenteams, Moritz Schneider, geleitet werden, da auch Mühlbrandt und sein „Co“ Christoph Dammann flach lagen. 

Nächstes Spiel am 22. Oktober zu Haus gegen Brake

Alle werden heute dabei sein, fraglich ist nur, mit wie vielen Fitness-Prozenten. „Wir hatten von allen Konkurrenten zum Saisonstart das härteste Brett zu bohren“, sehnt Mühlbrandt die vierwöchige Herbstpause herbei. Weiter geht es nämlich erst am 22. Oktober gegen den TuS Brake.

 Platz vier ist und bleibt das Ziel

„Einen von den Fünfen, die Platz vier und damit die Aufstiegsrunde als Ziel ausgegeben haben, wird es treffen“, sieht Mühlbrandt die TSG vor allem im Wettstreit mit Loxten, Möllbergen, Mennighüffen und Rödinghausen. Umso mehr setzt der Trainer heute auf den Faktor Publikum. „Das kann uns pushen und helfen“, will der Trainer keine Abstriche im Tempospiel machen. 

„Ich möchte, dass jeder, der von der Bank kommt, sich für den anderen einsetzt. Wir brauchen die Punkte, das Publikum und dann die Pause“, ist der Trainer froh, wenn er morgen um 22 Uhr die Halle nach einem Sieg fürs erste abschließen kann.

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