Bronzenes Stadtmodell ist enthüllt



Beckum (scl) - Wie Beckum vor 200 Jahren aussah? Das ist ab sofort auf dem Kirchplatz nahe dem Turm von St. Stephanus zu besichtigen. Dort wurde am Mittwochnachmittag das bronzene Stadtmodell enthüllt, das der Vellerner Metallbildhauer Paul Tönnißen im Auftrag des Heimatvereins geschaffen hat.

Initiatoren, Unterstützer und Sponsoren enthüllten am Mittwochnachmittag das bronzene Stadtmodell.

Dessen Vorsitzender Stefan Wittenbrink dankte bei der Einweihungsfeier allen am Projekt Beteiligten.

Ermöglicht werden konnte die Finanzierung des 20 000-Euro-Projekts durch Zuwendungen der Sparkassen- und der Marianne-Blumenbecker Stiftung. Sparkassendirektor Dieter Müller, in Personalunion Vorsitzender des Kreiskunstvereins, sprach von einer „Dividende“, die die Sparkasse den Menschen in Beckum zurückzahlen wolle. Für die Blumenbecker-Stiftung gratulierte Richard Scharmann, für die Firma „Phoenix“, die den Betonsockel beigesteuert hat, Dr. Gustav Krogbeumker. Bürgermeister Dr. Karl-Uwe Strothmann unterstrich in seiner Ansprache, dass der Standort an der Keimzelle der Stadt perfekt gewählt sei.

Für Propst Rainer B. Irmgedruht, der bei der Einweihungsfeier das Schlusswort sprach, hielt Wittenbrink einen symbolischen Pachtpreis für das beanspruchte und eigens gepflasterte Grundstück bereit. Er überreichte eine Zweitausgabe der kleinen bronzenen Stephanuskirche vom Modell.

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