Claas bekräftigt Engagement in Russland



Harsewinkel/Hannover (gl) - Der Landmaschinen-Hersteller Claas hat mit der Russischen Föderation eine Absichtserklärung unterzeichnet, die den Verkauf der dort gebauten Landmaschinen deutlich erleichtern soll.

Der Landmaschinen-Hersteller Claas hofft nach der Unterzeichnung einer Absichtserklärung mit Russland dort nun auf günstigere Produktionsbedingungen.

Das Dokument wurde auf der Agritechnica in Hannover unterzeichnet. Jetzt soll eine Investitionsvereinbarung fertigstellt werden, die dem Harsewinkeler Unternehmen den Rang eines russischen Herstellers gibt. Damit erhält Claas die gleichen Finanzierungsbedingungen wie die einheimischen Hersteller.

Aktuell werden in Russland 72 Millionen Hektar landwirtschaftlich genutzt. Insgesamt sind jedoch 122 Millionen Hektar für den Ackerbau geeignet.

Anfang Oktober hatte Claas in Krasnodar in Südwestrussland ein zusätzliches Werk in Betrieb genommen. Das dortige Produktionsvolumen beträgt nun bis zu 2500 Mähdrescher und Traktoren im Jahr.

Bereits 2005 war Claas das erste ausländische Landtechnik-Unternehmen mit eigener Produktion in Russland - damals mit einer Investitionssumme von 20 Millionen Euro.

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