CO2-neutral bis 2025? Die Grünen in Beckum haken nach


Die Diskussion über eine Freiflächen-Photovoltaikanlage belebt die Diskussion über regenerative Energie in Beckum neu. Die Grünen haken nach. 

Der Energieverbrauch der Beckumer Zementwerke interessiert die Grünen unter anderem.

Beckum (gl) - Es war ein Hinweis der Verwaltung, der die Grünen während der Sitzung des Stadtentwicklungsausschusses am 24. Juni aufmerken ließ.  Es ging um die Auskunft, dass Beckum seinen Energiebedarf 2025 allein mit Erneuerbaren Energien abdecken könne - ohne Berücksichtigung der Zementindustrie. 

Grüne haben mehrere Fragen

Festgestellt wurde das im Rahmen der Diskussion über den Bau einer Flächen-Photovoltaikanlage. Jetzt bitten die Grünen um die Beantwortung einiger Fragen zu diesem Komplex.

So möchte die Fraktion wissen, wie hoch einerseits der derzeitige Energiebedarf der Beckumer Zementindustrie und andererseits derjenige aller Beckumer Haushalte zuzüglich des nicht zementproduzierenden Gewerbes ist. Ferner interessiert die Grünen wieviel Energie im Beckumer Stadtgebiet derzeit aus Photovoltaik, Biogas und Windenergieanlagen stammt. 

Welche erneuerbaren Energieträger sollen kommen?

Eine weitere Frage lautet: Mit welchem Zubau von erneuerbaren Energieträgern rechnet die Verwaltung, damit eine zu 100 Prozent CO2-neutrale Energiezufuhr für die Beckumer Bürger und der auf dem Stadtgebiet befindlichen Industrie gewährleistet wird?

Zudem erkundigen sich die Fragesteller auch danach, zu welchem Zeitpunkt diese Neutralität erreicht werden kann. Schließlich bitten die Grünen um Auskunft darüber, ob bei der Berechnung die aktuellen Studien berücksichtigt werden, nach denen ein erhöhter Bedarf an erneuerbar erzeugtem Strom für die Elektrifizierung im Wärme- und Mobilitätsbereich sowie in der Produktion benötigt wird.

Texte und Fotos von die-glocke.de sind urheberrechtlich geschützt. Weiterverwendung nur mit Genehmigung der Chefredaktion.