Die Brücke der Hoffnung bleibt


Ahlen - Wenn Pfarrer Joseph Thota in seine Heimat Indien zurückkehrt, soll mehr als nur die Erinnerung bleiben. Ein Kreis von Freundinnen und Freunden möchte Thotas Stiftung „Bridge of Hope“ weiter unterstützen und für sie werben.

Der Freundeskreis „Bridge of Hope“ will dafür sorgen, dass die Verbindung zu Pfarrer Joseph Thota und seiner Stiftung erhalten bleibt.

Seit 2012 arbeitet Pfarrer Joseph Thota als Seelsorger in der Pfarrei St. Bartholomäus. Über seine Stiftung „Bridge of Hope“ hat er in diesen Jahren verschiedene Projekte in den Bereichen Bildung, Gesundheit und Wirtschaft ins Leben aufgerufen. Etliche Spenderinnen und Spender aus der Pfarrei und den Nachbarorten unterstützen diese Projekte seit 2013.

In absehbarer Zeit wird Pfarrer Joseph Thota in sein Heimatbistum Kurnool in Indien zurückkehren, um seine seelsorgerliche Arbeit dort weiter fortzusetzen. Die Projekte von „Bridge of Hope“ möchte er in Indien weiter am Leben halten. Viele bedürftige Kinder und Familien sind auf Unterstützung dringend angewiesen. Die Menschen in seinem Dorf und viele Kinder und bedürftige Menschen aus seinen Bistümern sind mit den Menschen aus Ahlen gut vernetzt, ebenso möchte Pfarrer Thota in Verbindung bleiben: „Zehn Jahre habe ich in Ahlen als Seelsorge gearbeitet, ich kenne viele Menschen persönlich und ich bin befreundet mit vielen Familien. Ich kann diesen guten Kontakt und die Verbindung nicht einfach trennen“, sagt er.

Daher hat er in Kooperation mit der Pfarrei St. Bartholomäus zur Gründung eines Freundeskreises „Bridge of Hope“ aufgerufen. Zum ersten Informationstreffen kamen 20 interessierte Frauen und Männer am vergangenen Donnerstag in den Barthelhof am Kirchplatz.

Als Einstieg in den Abend berichtete Joseph Thota über verschiedene Projekte aus der Region, die durch „Bridge of Hope“ unterstützt werden. Dazu zeigte er viele Fotos, die einen guten Eindruck gaben.

Derzeit bestehen 70 Schulpatenschaften, das heißt, die Kinder werden mit Schulmaterial und Schulkleidung ausgestattet. Auch im gesundheitlichen und wirtschaftlichen Bereich greift die Unterstützung, gerade jetzt in der Corona-Pandemie.

Im Verlauf des Abends wurden verschiedene Möglichkeiten diskutiert, wie diese Hilfe weitergehen kann, wenn Pfarrer Joseph Thota nicht mehr in Ahlen sein wird. Es ist ihm ein großes Anliegen, die bisherige Arbeit aufrechtzuerhalten und auszubauen. Auch Pfarrer Dr. Ludger Kaulig sowie der Pfarreirat St. Bartholomäus haben dabei ihren Rückhalt zugesagt.

Am Ende des Abends wurde zur Vorbereitung des nächsten Treffens eine Kleingruppe gebildet. Die nächste Zusammenkunft findet statt am 3. Oktober um 19 Uhr im Barthelhof. Alle Interessierten sind dazu willkommen.

Texte und Fotos von die-glocke.de sind urheberrechtlich geschützt. Weiterverwendung nur mit Genehmigung der Chefredaktion.